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AWO Kreisverband lässt Ehrenamtler außen vor – Kein gutes Zeugnis für Uwe Bohlen (SPD), dem hauptamtlichen Vorsitzenden der AWO Mönchengladbach e.V.

Red. Gesundheit & Soziales [ - Uhr]

Das ist der Eindruck, der sich scheinbar bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern der AWO verfestigt hat, wenn man die Nachricht der AWO Volksgarten in „Unser bunter Volksgarten“ zum 01.09.2013 liest.

Dort steht unter „Kurznachrichten“ zu lesen, dass der AWO-Kreisverband Mönchengladbach die angestellten Mitarbeiter und 1-EURO-Kräfte zu einem sommerlichen Grillnachmittag in den Innenhof der Geschäftsstelle einlädt.

Rainer Ossig, hochengagierter „Chef“ der AWO Volksgarten, anerkennt diese Einladung zwar als lobenswerte Geste, hält aber mit seiner Kritik, dass nur bezahlte AWO-Mitarbeiter, nicht aber die ehrenamtlich tätigen Vorstände (der Ortsvereine) und andere ehrenamtlich Tätigen eingeladen wurden.

Gerade dieser Personenkreis hätte sicherlich gerne einmal mit gefeiert, zumal diese AWO-Mitglieder kostenlos für die AWO arbeiteten und mit Sicherheit eine gute Arbeit leisten würden.

Ossig stuft diesen Vorgang als „Diskriminierung“ der Ehrenamtler ein und fragt sich, ob diese „nur dumm“ seien.

Rainer Ossig: „Wer arbeitet in der heutigen Zeit noch umsonst?“

Weiter stellt Ossig fest, dass der AWO-Kreisverband eine Chance vertan habe und ist zuversichtlich, dass zumindest die AWO-Ortsvereine die Arbeit ihrer Ehrenamtler zu würdigen wissen.

2 Kommentare zu “AWO Kreisverband lässt Ehrenamtler außen vor – Kein gutes Zeugnis für Uwe Bohlen (SPD), dem hauptamtlichen Vorsitzenden der AWO Mönchengladbach e.V.”
  1. Ist die AWO denn überhaupt noch gemeinnützig?!

    Am 1.10. stand in einer Pressemitteilung, dass die AWO Paten für neu zugewanderte Kinder sucht.

    Fein, denn dann gehen wohl die gemeinnützigen Gelder an den Chef der AWO. Oder wie kann es sein, das Herr Bohlen sein Büro umgestaltete und wenn es stimmt, spricht man von über 30.000.- Euro!

    Wer hat denn das genehmigt und unterschrieben? Woher stammt das Geld wirklich?

    Ich sage nur…, Bohlen und Gersmann machen weiter wie bisher.

  2. Was heißt hier eigentlich „hauptamtlicher Vorsitzender“?

    Ich weiss nur, dass Vereinvorsitzende ehrenamtlich sind und kein Geld kriegen, vielleicht mal eine Auslagenerstattung, Fahrtkosten usw.

    Hauptamtlich bedeutet für mich, dass das ein Job ist, von dem man leben kann. Ist das bei der AWO etwa anders?

    Also was die sich da gestrickt haben, ist schon sehr komisch.

    Herr Bohlen ist dazu noch Geschäftsführer von Awo-Gesellschaften und hat auch noch viele Pöstchen in der Politik, die er wohl auch nicht „für lauh“ macht.

    Vielleicht hat er ja die „richtigen“ Ehrenamtler nicht eingeladen, weil deren Grillwürstchen vielleicht aus seiner eigenen Tasche hätte bezahlen müssen.

    Was soll das alles? Und das nennt sich „sozial“-demokratisch!

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