Uwe Bohlen und Angela Tillmann treten gegeneinander an

Red. Politik & Wirtschaft [ - Uhr]

tillmann-bohlenWie am Rande des „Politischen Aschermittwochs“ der SPD Mönchengladbach bestätigt wurde, wollen am Samstag, den 9. April 2011, ab 10:00 Uhr (Ort steht noch nicht fest) die beiden momentanen Vertreter des zurücktretenden Hermann-Josef Krichel-Mäurer, Angela Tillmann und Uwe Bohlen gegeneinander antreten, um diesen zu „beerben“.

Angela Tillmann werden aufgrund ihrer ausgleichenden Art, ihrer umfassenden politischen Erfahrungen in der SPD, in der Kommunalpolitik und als Mitglied des Landtages die größeren Chancen eingeräumt.

Zudem steht sie als Mitarbeiterin des Jugendamtes der Stadt Düsseldorf in keinem wirtschaftlichen Bezug zur Stadt oder deren Tochtergesellschaften.

Anders Uwe Bohlen. Als Geschäftsführer verschiedener AWO-Gesellschaften ist er mittelbarer und unmittelbarer Auftragnehmer der Stadt Mönchengladbach und gleichzeitig in Gremien vertreten, in denen entsprechende Themen behandelt werden.

Auch wenn er sich „als befangen“ erklärt, also bei Entscheidungen hierzu nicht aktiv mitwirkt, könnten sich er, als Vorsitzender der „die Ampel führende Partei“ (Krichel-Mäurer), und somit die SPD selbst, durchaus nachvollziehbaren Anwürfen gegenüber sehen, die Vergleiche mit fragwürdigen Sitten und Gebräuchen in Mönchengladbachs politischer Landschaft „vor der Kommunalwahl“ nicht ausschließen.

9 Kommentare zu “Uwe Bohlen und Angela Tillmann treten gegeneinander an”
  1. Will die SPD nun auch drei Bs? Kennen wir noch von einer anderen Partei. Getreu dem Motto: „Alles was du kannst, das kann ich viel besser!“ ? Also die alte Filzokrate nur in anderer Farbe?

    @ Mine

    Ihnen kann ich nur zustimmen! Übel, wie sich die SPD, vertreten durch die Herren Beine und Bude, in den letzten Monaten präsentierte. Wenn jetzt auch noch ein Bohlen dazu kommt …

    Sollte Frau Tillmann gewählt werden, wird sie viel aufzupolieren haben (um bei Mines Vergleich zu bleiben). Frau hat da vielleicht sogar noch einen gewissen Vorteil, da sie im Großreinemachen meist einfach besser und gründlicher sind.

    Dann muss man sie nur noch lassen …

  2. @ M. P. Heinen

    Angesichts der Uhrzeiten, zu denen Sie hier nach eigenen Angaben „auf dem Rücken liegend“ posten, drängt sich natürlich die Frage auf, ob Sie zwischendurch auch mal „richtig arbeiten“ oder ob Sie die besten Zeiten des Tages auf diese Weise verbringen und – wie ich finde – unberechtigte und arg polemisierende Kritik an einer völlig normalen Information üben.

  3. @mp heinen

    mit welchem Recht kritisieren Sie ein Recht?
    Schon mal was von Meinungsfreiheit gehört?
    Es ist mir sowas von egal, ob Sie Vorsitzender der Jungen Union sind, oder ob Sie hier weiter Blödsinn breittreten.
    Nur bei Rechten, da bin ich sowas von sensibel…

  4. Der Artikel ist der größte Schwachsinn!

  5. Herr Bohlen? Dazu fallen mir Berichte über dessen Wirken in AWO und ARGE mitsamt zweifelhafter Abrechnung von Arbeitskräften ein.

    Verstrickungen von Parteispitzen sind nichts seltenes, Ämteranhäufungen auch nicht.

    Wie stellt sich aber jemand, der eine Partei oder Fraktion führt, in der Öffentlichkeit dar? Mit seinen Ämtern, Posten, Beruf und seinem Umgang mit Bürgern und auch politischen Gegnern?

    Also von daher finde ich es schon interessant, welche Personen die Parteien führen. Zeigt ja auch viel vom Zustand einer Partei.

    Der Zustand der SPD gleicht einem Wanlo-Gau: ein OB, der vom Alltagsbürger (aber natürlich nicht vom feiernden Bürger), weit weg ist und ein Fraktionsvorsitzender, dessen Beharrlichkeit (der RP-Bericht zum Aschermittwoch der SPD ist da nicht so zahm wie der BZ-Bericht) eher Starrsinn ist, und mangels Lernfähigkeit nur beim politischen Gegner CDU bzw. Dr. Schlegelmilch die Schuld für die SPD-Misere sucht.

    Prognose: Das dritte B paßt zum restlichen Führungsstab dieser Partei.

    Vielleicht greifen die Sozis aber auch zur Frau, um das ramponierte Bild aufzupolieren.

  6. @heinen
    Klasse Kommentar – vielen Dank für die ehrlichen Worte.
    Leider habe ich in den letzten Monaten feststellen müssen, dass sich die BZ nicht einmal auf dem Niveau einer Schülerzeitung bewegt.
    Wobei der Begriff Zeitung für diese Plattform nicht zutreffend ist – auch aus journalistischer Sicht bewegt sich die BZ mehr im Bereich von redaktionellen Umschülern.
    Eine Existenzberechtigung der BZ sehe ich nur als Beschäftigungstherapie von in die Jahre gekommenen „möchte gern Redakteure“ die sich als Sprachrohr der Linken und der Grünen sehen – oder besser gesagt als Sprachrohr aller die eh gegen Alles sind.
    Hier werden „selbstgestrickte Vermutungen“ als „aufgedeckte Realitäten“ verkauft.
    Fazit:
    Wenn einmal der „Stallgeruch“ einer unsachlichen Berichterstattung an einem haftet, sollte man die Zeichen der Zeit erkennen und sich zurück ziehen.

  7. @ Herbert

    Keine Sorge, ich schaue bei BZ-MG nur auf dem Rücken liegend rein. Safety first…!

    Warum äußert sich eigentlich selbst bei den Online Plattformen der Süddeutschen, FAZ etc. die Redaktion persönlich zu geäußerter Kritik, hier allerdings nicht? Schwaches Bild Mister X von der Redaktion Politik und Wirtschaft…

  8. @ m.p. heinen

    dann machen sie es doch, ihrer gesundheit zuliebe! 😉

  9. Liebe Redaktion Politik und Wirtschaft,

    leider kann man Sie nicht persönlich anschreiben, da – im Gegensatz zu den meisten anderen Ressorts dieser Plattform – nicht ersichtlich ist, welche Person(en) sich hinter dieser Redaktion verbergen. Vielleicht möchte ich das auch garnicht wissen.

    Ich kann Ihnen versichern: mir ist es sowas von egal ist, wer neuer Vorsitzende(r) der SPD-MG wird, da kann nur der chinesische Sack Reis mithalten.

    Aber bei einem derart tendenziösen Artikel frage ich micht allen Ernstes, mit welchem Recht diese Plattform die Berichterstattung mancher Medien kritisiert. Vielleicht sollten Sie zumindes mal „Kommentar“ über diesen Artikel schreiben?!

    Durch die Interaktionsmöglichkeit der BZ kann man mitunter wirklich interessante INFOS zum ein oder anderen Thema hier lesen. Aber in der Sekunde, wo man Wertungen, Analysen oder (nicht gekennzeichnete) Kommentare zu lesen bekommt, sollte man schnell den Computer ausschalten, um sich vom Kopfschütteln keinen Genickbruch zuzuziehen.

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