Zentrumspartei spendet 1.000 Euro für Möbeltransporter

Hauptredaktion [ - Uhr]

10-04-16-spende-volksvereinIm Januar hat sich die Zentrumspartei Mönchengladbach bei einer Informations­veranstaltung im „Volksverein Mönchengladbach“ über die Situation von arbeitslosen Frauen und Männern in der Region und die Angebote des „Volksverein Mönchengladbach“ informiert. Nun überbrachten die Landtagskandidaten Ilse Lukascheck und Sebastian Mostertz sowie Frank Rieth und Ratsherr Manfred Langen von der Zentrumspartei eine Spende von 1.000 Euro an Hermann-Josef Kronen, Geschäftsführer des Volksvereins.

v.l.: Sebastian Mostertz, Manfred Langen, Ilse Lukaschek, Frank Rieth, alle Zentrum  sowie Hermann-Josef Kronen Geschäftsführer Volksverein Mönchengladbach

Die Spende wird für die Anschaffung eines „neuen“ gebrauchten Transporters für den Möbelservice des Volksvereins eingesetzt.

Der Volksverein holt im Rahmen seiner Qualifizierungsarbeit mit Langzeitarbeitslosen gut erhaltene und wieder verwertbare Möbel und Hausrat bei Sachspendern ab und bietet diese im Second Hand Möbelladen zum Verkauf an.

Für Anholung und Auslieferung werden derzeit drei Fahrzeuge regelmäßig eingesetzt.

Die Anschaffungskosten für den Austausch des Altfahrzeuges werden auf 35.000 Euro veranschlagt. 16.000 Euro konnte der Volksverein nun schon durch Spenden einwerben.

8 Kommentare zu “Zentrumspartei spendet 1.000 Euro für Möbeltransporter”
  1. Die Landtagswahl ist vorbei! Also wahrscheinlich auch die Zeit der nach Aufmerksamkeit heischenden Spendengeschenke.

    Aber wo und womit engagiert sich eigentlich die Zentrumspartei für die Menschen in Mönchengladbach?

    Nicht mal auf deren Homepage kann man etwas dazu – außer Floskeln wie „gegen Hinterzimmerpolitik“ usw. – erfahren.

    Wahrscheinlich machen die aber auch nichts anderes als sich untereinander Pöstchen zuzuschieben. Nach dem Motto: Wer die Musik bezahlt …

  2. Jetzt wirbt die Zentrumspartei in ihrem Landtagswahlfleyer doch tatsächlich mit dieser Spende. In der Rheinischen Post vom 6.7.2010 steht, dass der Ratsherr Langen bei der Zentrumspartei alles bezahlt. Nun ist sein Enkel, Sebastian Mostertz, und seine Vertraute aus SPD-Zeiten, Frau Lukaschek, im Wahlkampf aktiv.

    Aha! Was soll man also nun davon halten?

  3. Da kann man soviel lamentieren wie man möchte. Die Veröffentlichung der Spende zum aktuellen Zeitpunkt hier auf BZ und Rheinischer Post ist sicherlich dem Landtagswahlkampf in MG geschuldet.

    Das ist auch nicht tragisch und das weiß mittlerweile ja auch jeder. Aber woher kommt das Geld, wenn die Zentrumspartei nicht in der staatlichen Parteienfinanzierung vom Land ist?

    Da sollte die Zentrumspartei die von ihr im Kommunalwahlkampf geforderte Transparenz zeigen!

  4. Warum soll die Spende der Deutschen Zentrumspartei – wohlgemerkt eine Partei, die keinerlei finanzielle Unterstützung erhält! – nicht öffentlich gemacht werden?

    Besonders hervorzuheben ist nämlich die Tatsache, dass die Partei im Gegenzug auf eine größere Anzahl von Wahlplakaten verzichtet hat!!!

    Bei anderen Parteien wäre dieser Sachverhalt von der RP oder WZ mit einem großen Artikel – natürlich auf der ersten Seite des Lokalteils – gewürdigt worden!

    Danke an die BZMG, dass sie über die Spende einen ausführlichen Artikel verfasst hat; somit kann sich jeder Bürger sein eigenes Urteil bilden!

  5. Genau Tony! Besonders weil die Spendenaktion schon fast vier Monate her ist, kann ich mir kaum vorstellen, dass die Leute von der Zentrumspartei reine Gutmenschen sind.

    Schön, dass es noch Menschen wie jo-lippe gibt, die glauben können, dass solche Aktionen nichts mit der Landtagswahl zu tun haben.

  6. Na ja, wenn eine Partei drei Wochen vor einer Wahl eine Spende öffentlich macht, wird dies ja nicht nur uneigennützige Gründe haben! Gell?

  7. Es war uns ein Bedürfnis, für den VOLKSVEREIN diese Spende zu machen, da der sich seit Jahren um viele bedürftige Menschen kümmert.

    Hinzu kommt, dass der VOLKSVEREIN in Mönchengladbach und unsere ZENTRUMSPARTEI hier gemeinsame Wurzeln haben.

    Wir sind dabei dieses Kapitel aufzuarbeiten.

  8. Alle Achtung! Die Zentrumspartei, die keinerlei Finanzspritzen aus der staatlichen Parteienfinanzierung erhält, macht seine solche Spende. Die Unterstützung der Zentrumsmitglieder für die „gute Sache“ zeigt, dass das Zentrum soziales Handeln nicht nur im Programm zur Maxime erklärt hat.

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