Die multimediale Mit-Mach-Zeitung für Mönchengladbach & Umland ... wirtschaftlich und politisch unabhängig ... aber nicht unpolitisch ...

Polizeieinsatz bei Waldbesetzern in Hambach – klassisches Konzert stoppt Braunkohlebagger

Red. Politik & Wirtschaft [ - Uhr]

WaldbesetzungIm Hambacher Forst wächst die Spannung. Nach einem überraschenden „Besuch“ der Polizei und dem Ende der Brut- und Setzzeit am 01.10.2012, muss täglich mit dem Beginn der Rodung des noch verbliebenen Teiles des uralten Hambacher Forstes gerechnet werden.

Mit einer Petition an NRW-Umweltminister Johannes Remmel hoffen nicht nur die Aktivisten, dass der Rest des einst 5.500 Hektar großen, jahrhundertealten Waldes vor dem Braunkohlebagger gerettet wird.

Im Internet kann man sich unter:

http://www.avaaz.org/de/petition/Keine_Erweiterung_des_Tagebaus_Hambach_Keine_Raeumung_der_Waldbesetzung_Sofortiger_Rodungsstopp/?tta

an der Petition beteiligen, mit der dieser aufgefordert wird folgende Forderungen zu unterstützen:

  • Keine Erweiterung des Tagebaus Hambach!
  • Keine Räumung der Waldbesetzung!
  • Sofortiger Rodungsstopp!

Am 27. September bekamen die Waldbesetzer im Hambacher Forst Besuch von der Polizei. 50 Beamte mit Helmen, Schilden und Schutzwesten erkundeten das Gelände.

Sie inspizierten das Camp, fotografierten Baumhäuser, Zelte und Aktivisten. Die Klimaaktivisten gaben dazu die nachstehende Pressemitteilung heraus.

Polizei auf Waldbesetzung – Aktionstage zu Beginn der Rodungssaison

Oktober, die Blätter färben sich rot, das Hüttendorf im besetzten Wald färbt sich grün.

Am heutigen Donnerstag, den 27.09.2012, stürmte eine Hundertschaft Polizei in das Hüttendorf und nahm die vorhandene Infrastruktur in Augenschein. Diese Maßnahme werten die Besetzer_innen als räumungsvorbereitende Maßnahmen.

Ab dem 01.10.2012 geht nämlich die Brut- und Setzzeit zu Ende und RWE darf weiter roden lassen.

Sie wollen an die Braunkohle, die in 500 Meter Tiefe unter den Bäumen liegt. Ab dem kommenden Samstag, vom 29.09.2012 bis zum 03.10.2012 finden allerdings erst einmal angekündigte Aktionstage im besetzten Wald statt. Ungefähr 100 Menschen wollen sich zu Beginn der Rodungssaison versammeln, um auf kreative, symbolische und direkte Weise die Bäume zu schützen.

Am 1. Oktober beginnt zudem die Kampagne „Hambacher Forst 180“. Die Waldbesetzer_innen suchen Gruppen für jeden der 180 Tage der Rodungssaison, Gruppen, die für einen oder für mehrere Tage in den Wald kommen und Aktionen gegen die Rodung der Bäume machen. Zum Auftakt dieser aktionistischen Monate werden die Aktionstage im Hambacher Forst für Wirbel sorgen.

„Dieser Wald ist der letzte Schutzwall für die Menschen in Buir und Manheim“, so Sabine Witt von der Waldbesetzung. „Wir werden uns aktiv dagegenstellen, dass RWE diese Bäume fällen und das Hüttendorf räumen will.“ ergänzt Jonas, der mit ihr im Baumhaus lebt.

Sie erzählen davon, dass sie sich auf die nächsten Tage freuen, wenn Aktivist_innen aus ganz Europa in die Region kommen werden. Notfalls sind sie bereit eine Räumung so schwer wie möglich zu machen. Susanne fasst zusammen, warum der Widerstand so wichtig ist: „Braunkohle ist ein Thema, das alle betrifft. Denn das rheinische Braunkohletagebaugebiet ist der größte Einzelemittent von Kohlendioxid des ganzen Kontinents – und der Klimawandel geht jeden etwas an!“

Renate Reinhart, eine direkte Anwohnerin des Tagebaus beschwert sich: „Es ist unglaublich mit welcher Ignoranz der Staat die Interessen der Bürger und derjenigen, die sich ernsthafte Gedanken um unsere Umwelt machen übergeht. Erst werden alle politischen Partizipationsmöglichkeiten über das Bergrecht verhindert, und wer sich dann direkt zur Wehr setzt wird mit der kalten Hand des Staates verjagt!“

Peter Ingelfeld aus Buir, der die Besetzer_innen von Anfang an unterstützt, resümiert: „Für mich ist die Sache klar, es geht hier insbesondere um eine Einschüchterung von Menschen die sich gegen den Abbau von Braunkohle engagieren.

Hier zeigt der Staat ganz offen auf welcher Seite er steht, in dem Konflikt zwischen RWE, die das Ziel der Kapitalvermehrung verfolgt, und den Menschen die die mit Braunkohleabbau und Klimawandel einhergehende Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen verhindern wollen.“

Laut einem Artikel des Kölner Stadtanzeigers ist eine Räumung momentan zwar noch nicht geplant, da aber ab 1. Oktober wieder Rodungsarbeiten erlaubt sind, könnte sich dies ganz schnell ändern.

Der Ortsverband Roetgen (Eifel) von Bündnis 90/Die Grünen besuchte am Sonntag, den 7. Oktober 2012 im Rahmen einer Radtour zum Tagebau Hambach auch die Waldbesetzer.

Der Ortsverband hat im August einen Aufruf beschlossen, in dem sich die Mitglieder gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke und gegen den Aufschluss neuer Tagebaue aussprechen.

H-Perschke_DSC5225_2Am 09.10.2012 stoppte klassische Musik den Braunkohlebagger. Das Orchester „Lebenslaute“ blockierte mit einem klassischen Konzert zwei Stunden lang den Braunkohletagebau von RWE bei Buir/Kerpen.

Unter anderem mit dem romantischen Lied: „O Täler weit, o Höhen, o schöner grüner Wald“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy stoppten die Musikerinnen und Musiker des Aktionsorchesters den Betrieb des Kohlebergbaus.

Weitere Aktionen sollen folgen.

7 Kommentare zu “Polizeieinsatz bei Waldbesetzern in Hambach – klassisches Konzert stoppt Braunkohlebagger”
  1. @nihil-est

    Distanzieren muss man sich einzig und allein von der fragwürdigen RWE-Politik.

    Damit meine ich das komplette Paket von Tagebauen wie Hambach, Inden, Garzweiler II und wie es zu letzterem kam, bis hin zu nachhaltigen Natur-, Arten-Vernichtung, Boden- und Grundwasserschädigungen, Bergschäden (die totgeschwiegen werden) und den Superseen (durch die RWE zig Millionen spart, statt die Löcher auffüllen und renaturieren zu müssen, was Politik und Verwaltungen selbstverständlich als Gewinn verkauft wurde, wie so manches, was sich im Braunkohlenplan findet), mit denen unsere Nachwelt beglückt wird und von denen bis heute keiner wirklich weiß, ob das Wasser nur zum Einlegen von Gurken taugen wird, weil es trotz des massiven Abbaus von Kalkbergen am Rhein (was ebenfalls mit Zerstörung von Natur einhergeht), deren Kalk tonnenweise verkippt wird, sauer sein wird.

    Vor allem RWEs Greenwashing-Aktionen (Werbung mit Erneuerbaren nix Braunkohletagebau & AKWs!), für die dieser Konzern richtig viel Kohle verbrennt, um sich ein erneuerbares, fortschrittliches, leider aber vollkommen verlogenes Image zu geben.

    Ein Beispiel:

    http://www.youtube.com/watch?v=e9j1Ah8N3hI

    Hübsch auch der neuere putzige Energie-Riesen-Film:

    http://www.youtube.com/watch?v=VBHIpxVFi50

    Mehr (was Sie vermutlich Wort für Wort auseinander nehmen werden) können Sie zu den angeblichen „ Chaoten“ hier lesen:

    http://hambacherforst.blogsport.de/

    Glückauf!

  2. Vorab *OFF Toppic * – Herzlichen Glückwunsch zum Umzug…wann ist die Einweihungsfete?

    Zum Thema hier
    Alles hat auch seine Grenzen. Vor allem die Art&Weise eine Demo zu machen.

    Sorry liebe Mitkommentatoren – 1 Demonstrant macht ja noch Demo und bei Lebensgefahr müssen hunderte!! Retter ihr eigenes Leben riskieren.

    Das geht zu weit. Das hat nix mehr mit Demonstrationsrecht zu tun – dieser Demonstrant buddelt sich gerade sogar seine eigene “ Erdbestattung “ zusätzlich unter billigender Inkaufnahme weiterer Toter aus den Reihen der Retter.

    Von sowas sollte ( muss ) man sich doch bitte distanzieren.

    Nur so am Rande, nebenbei

  3. Traurig – einfach nur traurig! Und wenn möglich, ist es fast noch trauriger, die ignoranten, dummen Kommentare unter dem von dem „vom Morken“ verlinkten Bericht zu lesen.

    Von Ökoterroristen liest man da – wunderbar! Die Gerhirnwäsche der Massenmedien funktioniert bestens. Nur nicht selber denken, besser einfach gedankenlos nachplappern, was „von oben“ diktiert wird und Angst um imaginäre Arbeitsplätze haben. Das zieht doch immer!

    Und ja, auch wenn ich mich wiederhole, aber Pispers passt einfach wieder: „Was sollen wir mit einem geretteten Planeten ohne Arbeitsplätze? Dann doch besser umgekehrt!“

    Da bleibt ja nur noch zu sagen: Gute Nacht allerseits!

  4. Wie die Hambacher Waldbesetzer und weitere Medien mitteilen, findet gerade die Räumung des Forstes statt.

    http://hambacherforst.blogsport.de/

    500 Polizisten haben das Camp umstellt. Einige Klimaaktivisten wurden festgenommen.

    Nicht nur für die Waldbesetzer ist dies eine Aktion gegen den Willen der vom Tagebau Betroffenen. Auch viele nicht Betroffene sprechen sich gegen die Rodung dieses Jahrhunderte alten Waldes aus.

    Aber, genau wie bei anderen Denkmalen, und schon gar nicht ganzen Dörfern/Ortschaften, ist das für RWE kein Thema. Es geht nur um Kohle für Kohle.

    Dass die Bevölkerung schon lange nicht mehr mit diesem Vorgehen einverstanden ist, stört weder diesen Konzern noch die Politik (SPD, CDU und FDP), die Braunkohle noch immer gerne als Brückentechnologie sieht und als Grund akzeptiert weitere Kohlekraftwerke zu genehmigen und immer noch nicht dafür gesorgt hat, dass uralte Kraftwerks-Dreckschleudern, wie von RWE versprochen, abgeschaltet werden.

    Wie z.B. das Kraftwerk Frimmersdorf (Grevenbroich), das munter hohe Emissionen an Stickstoffoxiden, Schwefeloxiden, Quecksilber und Feinstaub, an dem Krebs erzeugende Substanzen (Nickel, Cadmium, PAK, Dioxine und Furane) haften können, in die Umwelt pusten darf und jetzt endlich (hoffentlich) abgeschaltet werden soll.

    Na ja, dafür gibt es jetzt Neurath, das mit großem Brimborium als tolle Technologie gefeiert und „eingeweiht“ wurde.

    Braunkohlekraftwerke die selbst Unmengen Energie benötigen, um überhaupt Energie liefern zu können. Überholte Dinosauriertechnologie.

    Aber wen interessiert das schon, dass hier Energiepolitik von vorgestern betrieben wird. Schon gar nicht die in Aufsichts- und Beiräten sitzenden Politiker und Verwaltungsspitzen.

    Wenn RWE (und andere Energiekonzerne, wie aktuell Vattenfall in den neuen Bundesländern) erklärt das sei „alternativlos“, dann ist das so. Wozu etwas hinterfragen!

    Schon gar nicht die längst überholten Braunkohlenpläne, in denen sehr wohl (wie z.B. bei Garzweiler II) Passagen enthalten sind, auf Grund derer der Raubbau an Natur und Kultur zumindest endlich einmal in Frage gestellt werden müsste, da längst eine andere, zeitgemäße und umwelt- und menschenfreundlichere Energiegewinnung möglich ist.

    Dafür müssen Kulturgüter und Natur (auch allerbestes Ackerland) platt gemacht werden. Hauptsache die Kasse stimmt.

    Bilder der Räumung hier:

    http://www.ksta.de/kerpen/hambacher-forst-lager-von-waldbesetzern-wird-geraeumt,15189188,20855422.html

  5. Nachtrag. Der Wahnsinn hat nicht nur im Rheinland Methode.

    Auch in Sachsen geht der Kahlschlag an Natur und Kultur weiter. Dort ist die Zerstörung für Vattenfall so alternativlos wie hier für RWE.

    Unfassbar was dort wie hier (z.B. Hambach) geschieht!

    Artikel von Radio Lausitz:

    „Letzter Urwald Sachsens wird Braunkohle geopfert

    Die Tage des Urwaldes von Weißwasser sind gezählt. In den nächsten Wochen sollen die Jahrhunderte alten Eichen, Plattenkiefern und Tieflandsfichten sowie die prächtige Pückler-Buche geschlagen, das Gebiet des Alten Pückler-Jagdschlosses für den heranrückenden Kohletagebau planiert werden.

    Letzter Widerstand kommt jetzt von der Grünen Liga. Der Landkreis Görlitz halte die Kartierungen von Pflanzen und Tieren im Urwaldgebiet geheim und verweigere die Herausgabe, so der Vorwurf der Umweltschützer. Mit einer Klage wollen sie nun die Einsicht erzwingen.

    Auf dem über 100 Hektar großen Gebiet hatte einst Fürst Pückler residiert. Die Parkanlage hat hohen kulturhistorischen Wert. Über 110, heute zum Teil bedrohte Pflanzenarten konnten sich über Jahrhunderte entwickeln. Vattenfall hat inzwischen das Erbgut der ältesten Bäume gesichert. Für viele Einwohner der Region ist es trotzdem schmerzhaft, den einzigartigen Urwald – den letzten seiner Art in Sachsen – zu verlieren.“

    http://www.radiolausitz.de/nachrichten/lokalnachrichten/letzter-urwald-sachsens-wird-braunkohle-geopfert-574553/

    Derartiges würde KEINEM Bürger aus vielleicht noch so wichtigen Gründen erlaubt.

    Für Energiekonzerne ist ALLES möglich und wird als alternativlos in einer Zeit verkauft, in der es schon lange anders möglich wäre.

    In diesem perfiden System geht es nur um Geld und Einfluss, sonst wären schon längst andere, zeitgemäße, fortschrittliche und vor allem vernünftige Lösungen zum Zuge gekommen.

    Stattdessen werden die Erneuerbaren Energien verunglimpft und gelogen was das Zeug hält. Politik und Presse beteiligen sich an diesem Spiel.

    Dank Unterstützung durch die Politik geht der Raubbau an Natur, Kultur und den Spuren unserer Geschichte weiter. Menschen werden massiv in ihrer Lebensqualität (Umsiedlung, Grubenrandgemeinden) beeinträchtigt, ja geschädigt.

    Es wird agiert als gäbe es kein Morgen.

    Warum lassen wir uns das alles gefallen?

    Glückauf!

  6. Für RWE (wie auch für die anderen drei Energiekonzerne) gibt es weder Natur- noch Denkmalschutz.

    Was ist schon ein Jahrhunderte alter Wald?

    Denen (wie auch den anderen Energiekonzernen) ist selbstverständlich nur an der Energie-Versorgungssicherheit für uns alle gelegen … oder so ähnlich. Zumindest erzählen sie uns das, und die meisten glauben es auch gerne, weil es bequemer ist als selber zu denken.

    Gerne wird auch argumentiert, dass man doch sowieso nichts machen kann. Genau das ist es, worauf RWE & Co. setzen: dass wir nur ja weiterhin glauben nichts machen zu können. Offensichtlich funktioniert das auch prächtig.

    Deshalb Respekt den jungen Leuten im Hambacher Forst! Die werden selbstverständlich auch als Chaoten und Spinner verunglimpft.

    Braunkohle ist für RWE längst zum Selbstzweck geworden, eine Art Perpetuum-Mobile, das auf Jahrzehnte sprudelnde Einnahmen sichert. Es geht um Machterhalt und richtig viel Geld.

    Da Politik und Verwaltungen von Aufsichts- bis Beiräten überall dabei sind und (die einen mehr, andere weniger gut dabei verdienen, etwas kommt aber immer dabei herum) ändert sich nichts.

    Der Braunkohletagebau, vor allem Garzweiler II, gehört schon lange auf den Prüfstand. Dass bei Veränderung der Bedingungen, z.B. durch die Erneuerbaren Energien, darüber erneut verhandelt werden muss steht schon im Braunkohlenplan Garzweiler II. Doch wen interessiert das schon!

    Die Bürger wissen es nicht (wer liest schon den Braunkohlenplan! Kann man sogar verstehen, die meisten wissen gar nicht, dass es den gibt und warum), Politiker vermutlich genauso wenig und die, die es wissen wollen sich nicht daran erinnern. Die wenigen, die etwas verändern wollen lässt man nicht.

    Ob SPD, CDU, FDP alle singen das Hohe Lied auf die Braunkohle als Brückentechnologie.

    In vergangenen Zeiten war die Braunkohle wichtig und hatte ihren Platz, doch diese Zeiten sind vorbei. Gerne werden Arbeitsplätze ins Spiel gebracht. Selten wird so viel gelogen wie zu diesem Thema. Werden Arbeitsplätze (z.B. dank FDP-Rösler) bei den Erneuerbaren platt gemacht, wird kein Wort aus Politikermund darüber verloren. Presse? Das Thema findet nicht statt.

    Wer sich mal ein wenig im WWW umschaut findet viel über die unheilvolle Verfilzung von RWE und Politik. Dann versteht man umso besser, warum alles beim Alten bleiben muss.

    Die Bürger schweigen und zahlen, das reicht. Mehr sollen sie auch gar nicht.

    Artikel dazu:

    http://www.nrg-online.org/index.php/energie/item/69-altmaier-und-der-oekostrom

    Warum lassen wir uns für dumm verkaufen?

    Glückauf!

  7. Zitat: „Es ist unglaublich mit welcher Ignoranz der Staat die Interessen der Bürger und derjenigen, die sich ernsthafte Gedanken um unsere Umwelt machen übergeht. Erst werden alle politischen Partizipationsmöglichkeiten über das Bergrecht verhindert, und wer sich dann direkt zur Wehr setzt wird mit der kalten Hand des Staates verjagt!” Zitat Ende

    Dass der Staat den Menschen die in den Tagebaugebieten leben, keine Lobby gibt ist doch bekannt.

    Wenn ich ein historisches Gebäude saniere, darf ich nicht einmal die Farbe der Fensterrahmen ändern.

    Bin ich RWE, EON und wie sie alle heissen, baggere ich das Gebäude weg.

    Was interessiert was aus den Menschen wird, wenn es um Kohle geht?

    Assoziationen zu Garzweiler kommen mir in den Sinn.

    Hilft die Politik?

    Diese Frage muss ich eindeutig mit JA beantworten.

    Nur dass diese Hilfe den Konzernen und nicht den Menschen gilt.

    Entsprechend dem gültigen Bergrecht hat der Eine freie Hand, der Andere hat den Mund zu halten und zu kuschen.

    Hinnehmen der Konzerndiktatur auf hohem Niveau.

    Geht es um Kohle, geht es um Kohle.

    Das Polizeiaufgebot soll den Betroffenen zeigen, wer das Sagen hat.

    Nicht die Politik, nein……. Konzerne, die ohne Rücksicht auf Gedeih und Verderb Kapital scheffeln.

    Subventionen abgreifen und damit den Betroffenen nicht nur Heimat rauben, sondern unseren Kindern die Umwelt für immer zerstören.

    Eine Räumung ist momentan nicht geplant. Dies zaubert mir ein Lächeln auf die Lippen.

    Klingt irgendwie nach: “ Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“

    Dass sich die Einsatzkräfte zum Erfüllungsgehilfen einer korrupten Politik machen lassen müssen ist trauig.

    Wann ist es um Umfeld von Garzweiler soweit?

    Wann kommt im Randgebiet von Garzweiler die Polizei oder, um es etwas allgemeiner zu halten, die Ordnungsmacht und entfernt mehr als NUR die gelben Bänder an den öffentlichen Bäumen?

    Diese störten ja das Bild…

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.