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Delbrücker sprechen sich für Rathausneubau aus • Ratsbürger­entscheid brachte Klarheit

Hauptredaktion [ - Uhr]

In der mit über 30.000 Einwohner zweitgrößten Stadt im Kreis Paderborn sprachen sich die Bürger in einem Ratsbürgerentscheid gestern mehrheitlich für einen Rathausneubau aus.

60,7 Prozent der Abstimmenden votierten für den von der Stadt geplanten Rathausneubau im zentral gelegenen Himmelreich. Die Abstimmungsbeteiligung lag bei 36,6 Prozent.

Die Frage des Rathausneubaus hatte den von einer absoluten Mehrheit der CDU dominierte Delbrücker Stadtrat bereits seit mehreren Jahren beschäftigt.

Weil für das Bau- oder Sanierungsvorhaben Kosten in Millionenhöhe anfallen würden, hatte der Rat im Dezember letzten Jahres einen Bürgerentscheid beschlossen.

Die Befürworter des Rathausneubaus weisen auf den erhöhten Raumbedarf der Verwaltung sowie wegfallende Mietkosten hin.

Gegner des Neubaus kritisieren, dass die Baukosten zu niedrig geschätzt seien und eine geplante Tiefgarage noch nicht in der Kostenschätzung berücksichtigt werde.

Wie mit in die Jahre gekommenen Rathäusern umgegangen werden soll, beschäftigt nach Angaben des Fach­ver­bands Mehr Demokratie NRW aktuell mehrere Kommunen.

Im Dezember letzten Jahres stimmten die Siegburger mit großer Mehrheit für die Sanierung ihres Rathauses.

In Marl sammelt derzeit ein Bürgerbegehren Unterschriften für einen Rathausneubau und in Paderborn soll durch ein Bürgerbegehren ein geplanter Rathausneubau verhindert werden.

 

Ein Kommentar zu “
Delbrücker sprechen sich für Rathausneubau aus • Ratsbürger­entscheid brachte Klarheit”
  1. Stimmt die geplante Summe für das neue Rathaus wirklich oder kommt noch das böse Erwachen?

    Sehr eilig wurde doch auf eine Entscheidung gedrängt – ist hier nachzulesen:

    http://www.bz-mg.de/aus-den-stadtbezirken/stadtbezirk-nord/stadtmitte-altstadt/cdu-und-spd-wollen-grundsatzentscheidung-zum-rathaus-neubau-nicht-um-6-wochen-verschieben-%e2%80%a2-gruene-fdp-und-linke-schreiben-an-ob-reiners-%e2%80%a2-enger-zeitplan-bewusst-in.html#sthash.90wxRf45.dpbs

    160 Millionen, die sicher überschritten werden, sind kein Pappenstiel.

    Mehr Einzelheiten zum Bau und erst recht lästige Bürgerfragen, sind wie üblich, wieder mal nicht erwünscht. Bonin, OB und GroKo wissen was diese Stadt braucht … oder auch nicht. 🙁

    Zahlen müssen ja andere.

    Sogar beim Rathausneubau wieder dieses Geschwurbel von „Rathaus der Zukunft mg+“.

    Ich kann es nicht mehr hören und mag es auch nicht mehr lesen.

    Am Ende fehlen dann womöglich auch dieser Stadt bezahlbare Wohnungen, weil OB-Freund Herr Dr. Bonin sich auch in MG verwirklichen will, wie er es vorher in Düsseldorf tat und scheiterte. dort fehlen 3.000 bezahlbare Wohnungen.

    … nu haben wir Bonin an der Backe, weil Düsseldorf ihn weg haben wollte. der will jetzt Leuchtturmprojekte um glänzen zu können – auf Kosten der Bürger dieser Stadt.

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