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“Klagemauer” am kommenden Freitag, 8. September vor dem Kaufhof

Herbert Baumann [ - Uhr]

[04.09.2017] Botschaften, Kritik, Appelle, ein kurzes Dankeschön – all das findet man auf der neuen “Klagemauer” des regionalen Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit, die bereits bei zahlreichen Veranstaltungen eingesetzt wurde, wie schon am 1. Mai, dem “Tag der Arbeit”.

Am 8. September (12:30 Uhr bis 16:00 Uhr) steht diese auch wegen ihrer Stein-Optik auffällige Wand vor dem Kaufhof an der Hindenburgstraße.

Und Passanten können hier all das loswerden, was sie bewegt und beschäftigt. Zettel und Stifte liegen bereit.

Da ist es der Frust über den Arbeitsplatz-Verlust, Forderungen zu einem gerechteren Miteinander, Ärger über Bürokratie-Willkür, Empfindungen, Denkanstöße mit der Aufforderung zu einer Veränderung für ein Leben in (Menschen-)Würde, aber mitunter auch ein Dankeschön für Begegnungen mit Menschen, die helfen, die da sind – und nicht, wie so oft, wegschauen und somit abtauchen.

“All das ist natürlich nicht für die Katz”, sagt Bündnis-Geschäftsführer Wolfgang Fels.

Sämtliche Beiträge werden sorgsam ausgewertet und dann öffentlich gemacht. Verbunden mit Forderungen und Anregungen vor allem an die Politik.

“Gerade wegen der bevorstehenden Bundestagswahl ist unsere Aktion besonders aktuell”, findet Fels. Mit der “Klagemauer” habe jeder die Möglichkeit, beispielsweise zu sagen, wie “soziale Gerechtigkeit” konkret aussehen muss.

Oder wie Sozialpolitiker die bedrückende Zunahme der Altersarmut angehen wollen.

Termin:

Zeitpunkt 08.09.2017, 12:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Ort:  Hindenburgstraße vor dem Kaufhof

Mehrere Vertreter des Bündnisses stehen auch für Gespräche zur Verfügung.

Das Bündnis will helfen und verändern.

Weitere Infos und Aktionen finden Sie auf der Homepage www.menschenwuerde-und-arbeit.de

 


Ein Kommentar zu “
“Klagemauer” am kommenden Freitag, 8. September vor dem Kaufhof”
  1. Aus dem Artikel:

    „Mit der “Klagemauer” habe jeder die Möglichkeit, beispielsweise zu sagen, wie “soziale Gerechtigkeit” konkret aussehen muss.

    Oder wie Sozialpolitiker die bedrückende Zunahme der Altersarmut angehen wollen.“

    Und dann?

    Sagen und fordern dürfen die Bürger und die aktuell und zukünftig Betroffenen alles. Aber:

    WEN INTERESSIERT DAS!!!

    Die allermeisten Politiker interessiert das nicht die Bohne. Haben die letzten Jahrzehnte und die Wahlen in diesen bewiesen! Sonst wäre es doch mal besser geworden statt immer schlimmer.

    Wahlversprechen? Wann wurden die mal gehalten!

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