Die multimediale Mit-Mach-Zeitung für Mönchengladbach & Umland ... wirtschaftlich und politisch unabhängig ... aber nicht unpolitisch ...

Warum die BürgerZeitung Mönchengladbach so ist, wie sie ist

Von Hauptredaktion [ - Uhr]

Die Bürgerzeitung versteht sich als MIT-MACH-ZEITUNG für Bürger aus Mönchengladbach und dem Umland … tagesaktuell, wirtschaftlich & politisch unabhängig, aber nicht unpolitisch… . Aber was bedeutet das eigentlich?

1. Ehrenamtliches Engagement

In der Bürgerzeitung schreiben Bürger für Bürger – engagiert, motiviert, ehrenamtlich. Unsere Redakteure wohnen nicht nur in ihrem Stadtteil, sie leben in ihrem Stadtteil!

Sie blicken genau hin, hören genau hin und schreiben das auf, was sie sehen und hören, was sie wissen, was Ihnen zugetragen wird und was sie erfragen. Und sie prüfen!

Berichterstatter nehmen Sachlagen auf, fassen zusammen, ausführliche Wortprotokolle kann jedoch kein Journalist niederschreiben. Auch professionelle Journalisten anderer Medien sind letztlich auch nur Menschen, und auch hier gibt es, wie in jedem anderen Beruf auch, sog. Linke, Mitte, CDU-freundliche, um Neutralität Bemühte oder auch weniger Bemühte, Skandalreporter, Emotionen-Schürer, ….

Wer in der Bürgerzeitung schreibt, hat vor allen Dingen Spaß am Schreiben!

2. Neue, alternative und zeitgemäße Form einer Zeitung

Die Bürgerzeitung ist ein schnelles Medium ohne Redaktionsschluss.

Genau wie jedes andere Medium auch erhält unsere Redaktion Pressemitteilungen und ist aus diesem Bereich tagesaktuell auf dem Laufenden. Unsere Redakteure lesen, bewerten, ergänzen, tauschen sich inhaltlich und fachlich aus und stellen Pressemitteilungen entsprechend in die Bürgerzeitung ein.

Das Volk schaut sich selbst aufs Maul, schreibt darüber und findet sich in den Texten wieder. Wie die Entwicklung zeigt, bereitet immer mehr Bürgern diese Art der neuartigen und modernen Berichterstattung Freude.

Daneben gibt es Leser, die Berichte in der Bürgerzeitung weniger erfreulich finden und z. B. Begriffe wie “Hinterzimmer” als Angriff verstehen.

Ob nun Texte satirisch, kritisch, befremdlich oder wie auch immer gedeutet und bewertet werden, überlassen wir dem Leser , so wie es jede andere Zeitung auch macht, wobei die BZMG-Leser ihre Leserbriefe ohne Kürzung und direkt dem Artikel zuordnen können, der Zusammenhang also immer gegeben ist.

Fakt ist: jeder nutzt ein Medium auf seine Weise, stellt in Presseerklärungen und Leserbriefen sich und Anliegen dar, wie es für ihn am günstigsten ist. Wie in jeder anderen Zeitung auch.

Auch Stadtteilzeitungen haben seit Jahren ihre Bedeutung: Die Menschen interessieren sich für das, was in „ihrem Viertel” los ist. Und das ist gut so! Allerdings leben diese kleinen Zeitungen – ebenso wie die „großen” Printmedien – von Anzeigen und sind – wie diese – davon abhängig.

Im Gegensatz dazu ist die Bürgerzeitung wirtschaftlich unabhängig. Und das ist zum Vorteil der Bürger.

Wer die Bürgerzeitung liest, der liest in einem unabhängigen Medium.

 

3. Neue, alternative und zeitgemäße Form der Bürgerbeteiligung

Bisher hatte der Bürger in Mönchengladbach für diese Art der Berichterstattung keine Plattform. Man war im Wesentlichen zu einer schweigenden Mehrheit verdammt, die nur alle paar Jahre mit einem Kreuz (oder zwei) auf einem Wahlzettel die Möglichkeit hatte, in gewisse Entscheidungsprozesse einzugreifen.

Das hat sich durch die BürgerZeitung grundlegend geändert.

Solange jemand keine verfassungsfeindlichen, volkshetzerischen oder beleidigenden Äußerungen veröffentlichen möchte, unterliegen die Texte der Autoren und Kommentatoren keiner Korrektur durch die Moderatoren. Sie erscheinen frei von Vorgaben der Herausgeber oder einer wie auch immer gearteten politisch eingefärbten Meinung des Chefredakteurs.

Wenn Bürger ihre Anliegen nicht ausreichend durch politische Mandatsträger vertreten sehen, dann gründen sich eben manchmal auch Bürgerinitiativen. Auch Nicht-Wähler sind übrigens Menschen, die sich nicht mehr vertreten fühlen, aber im Gegensatz zu Bürgerinitiativen nicht aktiv sind – was ist nun besser für die Demokratie?

Wer die Bürgerzeitung empfiehlt, der empfiehlt sich und unsere Demokratie.


 

4. Die Mit-Mach-Zeitung

Alle Bürger, also auch jene, die sich in Parteien und Vereine organisiert haben, können sich direkt und unverfälscht artikulieren. „Amateur”-Schreiber also, doch was sagt das über die Qualität der Beiträge aus?

Gelesen wird, was gefällt und interessiert. Ein Amateur ist jemand, der – im Gegensatz zum „Profi” – aus Liebhaberei schreibt, ohne daraus einen Beruf zu machen, also Geld dafür bekommt. Haben eigentlich alle Politiker auch Politik studiert? Der Begriff sagt wenig über die Sachkenntnis von Amateuren aus, die durchaus professionelles Niveau haben kann. Aus diesem Grund wird zum Beschreiben einer zwar als Amateur ausgeübten, aber dennoch als professionell anzusehenden Leistung häufig der Begriff der „Semi-Professionalität” verwendet.

Insoweit darf sich jeder seinen Teil von Menschen denken, die das Prädikat Amateur meinen negativ besetzen zu müssen.

Wer in der Bürgerzeitung schreibt, der hat Wissen, Mut und Lust zum Mit-Machen.


 

5. Die Bürgerzeitung als Medium von Bürgern für Bürger

Die Bürgerzeitung bietet als neues Alternativ-Medium Möglichkeiten, die eine „normale” Zeitung nicht bietet: Der Leser kann seine Leserbriefe ohne Kürzung dem entsprechenden Artikel zuordnen.

Sachverhalte oder Äußerungen, die als fehlerhaft oder fragwürdig empfunden werden, können aus einer anderen Sichtweise dargestellt werden. Im besten Falle trägt dies zu einer interessanten und aufschlussreichen Diskussion bei.

Demzufolge gehören auch Sprecher von Bürgerinitiativen an „runde Tische”, um ihre und die Interessen Gleichgesinnter selber vortragen zu können. Geschieht dies nicht, werden verstärkt Medien genutzt. Wenn z. B. auch Sportfunktionäre an Runde Tische dürfen, warum nicht auch Sprecher von Bürgerinitiativen? Vielleicht weil ein Verein ein rechtlicher Rahmen ist und eine Bürgerinitiative nicht? Politiker betonen aber doch immer, dass sie den direkten Dialog mit dem Bürger schätzen (wozu sonst gibt es z.B. Info-Stände?).

Die Bürgerzeitung sollte daher als Chance gesehen werden, sie ist ein Mittel der direkten Demokratie und fördert unser gesellschaftliches Miteinander:

Wer hier schreibt hat nicht nur Spaß am Schreiben, sondern fühlt sich auch durch die Presse nicht ausreichend und nicht „neutral” informiert und möchte Stellung zu den politischen Vorgängen in unserer Stadt beziehen.

Wer hier schreibt hat nicht nur Spaß am Schreiben, sondern möchte selbst oder durch Kontaktaufnahme mit den Redaktionen informieren, seinen Beitrag zur Gesellschaft präsentieren und bekannt machen.

Immer mehr Bürger nutzen das Internet. Und da es für den normalen Bürger schwierig ist, in der Druck-Presse Berichte einzubringen (und wenn, dann werden diese oft aus „redaktionellen Gründen” meist gekürzt), nutzen Bürger eben verstärkt das Alternativ-Medium BürgerZeitung – Bürgerinitiativen bringen ihre Anliegen vor, Vereine präsentieren sich, werden bekannter, finden neue Mitglieder und Unterstützer.

Wer die Bürgerzeitung richtig versteht, der erkennt die Chancen, die sie bietet.


 

6. Das Gedächtnis der Stadt

Das Internet vergisst nichts. Das weckt auch Ängste. Doch wovor?

Angst vor Cyber-Mobbing? Die Bürgerzeitung ist kein Forum und kein Schüler-VZ.

Angst vor falschen Darstellungen? In der Bürgerzeitung kann jeder Sachverhalte „richtig” stellen.

Angst vor Anfeindungen? Gibt es überall, da darf sich niemand in der Öffentlichkeit bewegen.

Angst davor Opfer im Internet zu werden? Auch große Printmedien stellen mittlerweile online Artikel ein, bieten Leserforen, Bilder gehen durch das Internet – das Medium Internet existiert schon längst mit Risiken und Chancen für jeden Bürger. Datenschutz und Datenmissbrauch sind generell ein Thema.

Also Angst vor Wissen?

Die Bürgerzeitung wird mehr und mehr zum gesellschaftlich-politischen Gedächtnis der Stadt. Das klingt hoch ambitioniert; ist es auch.

Immer mehr Artikel und Berichte werden im Zusammenhang gebracht, können verlinkt werden. Auch neue Leser kommen so rasch zu Sachkenntnissen und erkennen Zusammenhänge. Dinge, die vor langer Zeit geschehen sind, die kaum einer mehr weiß, an die sich aber Bürger im Gespräch mit unseren Redakteuren erinnern, werden recherchiert und aufgeschrieben. Und die Bürger stellen ihre Erinnerungen als Autoren selber ein.

Jeder Artikel rückt in ein Archiv und kann zu aktuellen Berichten immer wieder „hoch geholt” werden.

Politiker und Mandatsträger wechseln, Neulinge müssen sich einfinden und selber Wissen erwerben: die Bürgerzeitung unterstützt an dieser Stelle Politiker und Bürger mehr, schneller und moderner als manche andere Zeitung.

Wer die Bürgerzeitung nutzt, pflegt und erhält eine wichtige Informationsquelle.


7. Zivilcourage

Ein Redakteur der Bürgerzeitung hat nicht nur Spaß am Schreiben, er wohnt und lebt auch nicht nur in seinem Stadtteil, er braucht auch eine gehörige Portion von dem, dessen Fehlen in der Gesellschaft Politiker und Bürger immer mehr beklagen: Zivilcourage.

Und das mehr als jeder andere Journalist. Redakteure und Autoren der Bürgerzeitung sind Nachbarn, Vereinsmitglieder, deren Kinder besuchen Schulen und Kindergärten in diesem Stadtteil.

Sie sind also leichter ansprechbar und (an-)greifbarer als es Journalisten „großer” Zeitungen üblicherweise sind.

Wir sind froh, dass wir mit und durch die BürgerZeitung immer mehr Menschen finden, die Zivilcourage zeigen, indem sie die Dinge beim Namen nennen: wirtschaftlich und politisch unabhängig, aber nicht eben unpolitisch.

Wer möchte hier mit moralischem Zeigefinger auf Menschen zeigen, die scheinbar anonyme Leserbriefe – bei BZMG „Kommentare” genannt – zu Artikeln einstellen? Wir fragen nicht nach deren Gründen. Und sofern diese Beiträge nicht extremistisch oder verleumderisch sind, kann dem Leser der vollständige Familienname egal sein.

Wozu ist es wem wichtig zu wissen, wer sich genau hinter einem Pseudonym oder Nickname verbirgt? Will er sich direkt mit dem Schreiber auseinandersetzen, zu ihm hingehen, will man ihm etwa drohen oder hat diese Person für sich oder seine Familie Nachteile zu befürchten?

Wir können niemandem Feigheit vorwerfen in einer Welt, in der Politiker Bundesverdienstkreuze verleihen und die Wichtigkeit des Ehrenamtes betonen, weil sich immer weniger Menschen für ihre Nachbarn, ihre Vereine, ihren Stadtteil und dessen gesellschaftliches und politisches Leben interessieren.

Hier setzt die Bürgerzeitung einen Schwerpunkt!

Wir sollten uns also nicht steigendes Desinteresse von Bürgern beklagen, sondern ihr Interesse an ihrer Stadt und ihrem Stadtteil fördern.

Genau das macht die BürgerZeitung!

Und das sollten Parteien und Bürger letztlich auch fördern in einer Welt, in der sich immer mehr Menschen über anonymes Nebeneinander, mangelnde Zivilcourage, Egoismus und abnehmendes Interesse an unserer Gesellschaft beklagen. Genau dem tritt die Bürgerzeitung entgegen.

Jeder sollte daher dieses Medium unterstützen: durch Pressemitteilungen, Beiträge, Kommentare oder auch einfach nur durch WEITERSAGEN.

Hinweis zum guten Schluss!

Die Zahl der Leser der BürgerZeitung Mönchengladbach steigt kontinuierlich:

besucherzahlen-2008-2011

 

pfeil-rechts1Im März 2011 haben schon 21.000 unterschiedliche Leser die Bürgerzeitung als Informations- und Kommunikationsmedium genutzt.


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