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FDP-Veranstaltung zur zukünftigen Müllentsorgung: „Ich weiß nicht, was ich vom heutigen Abend mitnehmen soll. Schlauer bin ich nicht geworden.“ [mit O-Ton]'
Von Bernhard Wilms [29.03.2012 - 16:19 Uhr]
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FDP-Veranstaltung zur zukünftigen Müllentsorgung: „Ich weiß nicht, was ich vom heutigen Abend mitnehmen soll. Schlauer bin ich nicht geworden.“ [mit O-Ton]' senden.








































3.
Halling schrieb am 31.03.2012 um 11:30 Uhr:
Ich dachte, dass Dr. Jansen-Winkeln will nicht mehr in Politik machen und tritt 2014 nicht mehr an.
Das Thema ist für den schon um was es ging: auf den Müll. Der dachte bestimmt, dass bei der FDP eh schon alles egal is. Da hat der sich nicht mehr viel Arbeit gemacht. Kann man verstehen. Für den ist der Drops gelutscht.
2.
M. Angenendt schrieb am 30.03.2012 um 21:05 Uhr:
@ Ypsilon
Alles richtig.
Nur dem Populismus hätte ich noch etwas zuzufügen: Billiger Populismus.
Diese gesamte Veranstaltung war nur eines: unterirdisch, peinlich und zum Fremdschämen.
1.
Ypsilon schrieb am 30.03.2012 um 12:25 Uhr:
Na, herzlichen Glückwunsch. Zu diesem Artikel könnte man glatt einen Kommentar schreiben, der mindestens genau so lang oder länger wäre wie dieser Artikel.
Drei mal darf man raten, wer bei diesem FDP-Thema sicher die FINGER im Spiel hat.
50 Mitarbeiter können locker bei der Stadt untergebracht werden – z.B. bei der Grünpflege?
Ach, ja? Hat Herr Dr. Jansen-Winkeln schon mal seinen Parteikollegen Kämmerer Kuckels darüber informiert? Der wird sich bestimmt riesig freuen!
Insbesondere im Bereich der Grünpflege wären diese Mitarbeiter sicher sehr gut aufgehoben.
Die städtischen Grünflächen und Parks stehen kurz vor der Verwilderung (oder sind es bereits) mangels Geld für deren Pflege und wenn was passiert, werden z.B . Bäume und Sträucher derart abrasiert, dass man schon den Verdacht hat, man will mit dieser Maßnahme dafür sorgen, dass sie von selber den Geist aufgeben. Hauptsache man hat damit für 2 – 3 Jahre Ruhe und muss nicht wieder die Schere anlegen.
Dann hätten wir noch die Suche nach Kübelpaten und die Tatsache, dass Springbrunnen aus Kostengründen nicht mehr sprudeln sollen.
Ausgerechnet von einem FDP-Mitglied einen solchen Unsinn vernehmen zu müssen, tut schon fast körperlich weh.
Zu den Müllgefäßen. Wir schaffen es z.B. zu weit nicht einen 35-Liter-Eimer wöchentlich mit Müll vollzupacken. Dasselbe trifft für den Gelben Sack alle zwei Wochen zu. An dieser Stelle herzlichen Dank an Herrn Dörrenberg für seine Empörung, der ich mich nur anschließen kann.
Sollte die FDP auf die kühne Idee kommen und glauben, dass nun noch größere Tonnen, die kein Mensch irgendwo unterbringen kann, für alle einführen zu wollen, muss ich mich fragen was dieser Blödsinn soll. Sollen wir dann demnächst 6 – 8 Wochen Müll bunkern, damit sich das Entleeren endlich einmal lohnt?
Wer richtig kocht und Müll trennt, ist mit den kleinen Müllgefäßen bestens bedient. Wer evtl. auch noch selbst kompostiert oder eine Biotonne hat, der bekommt selbst bei einem 4-Personen-Haushalt einen 25-Liter Eimer nicht voll.
Und noch etwas: Durch größere Gefäße mit entsprechenden Einheitsgebühren werden die vollkommen falschen Signale gesetzt. Wer achtet dann noch darauf weniger statt immer mehr Müll zu produzieren?
Genau das ist doch unser Problem: die ständige Zunahme des Mülls. Vermeidung ist angesagt, wenn wir diesen Planeten nicht vollkommen zumüllen wollen.
Die FDP möge sich mal mit den Unternehmen ins Benehmen setzen, die Verpackungen benötigen. Schon dort wäre viel Geld zu sparen und viele unnötige Verpackungsschlachten bis hin zu vollkommen unsinnigen „Mogelpackungen“ blieben dem Verbraucher erspart.
Oder mal hinterfragen, ob manche Produkte wie Pfannkuchenteig in Flaschen, Kartoffel, Lauch, Brühe/Fond (!!) etc. in Gläsern, Bratkartoffeln und sonstiges Fertigfutter in Alufolie/Plastik + Kartonverpackung usw. Dieses Aufzählung des Grauens könnte man noch an ge fortsetzen.
Mit (meiner Meinung nach) nicht wirklich transportwürdigen Produkten (weil Verpackung + Transportkosten schon höher als die für das „Produkt“) werden die Straßen durch LKWs platt gefahren, ja dafür träumt man von Gigalinern und obendrein wird noch die Umwelt mit CO2 belastet. Gerade in Zeiten von „just in time“, da die Lagerhaltung auf der Straße statt findet, muss endlich mal etwas geschehen, diesen vollkommenen Unsinn einzudämmen.
Denn für die Folgekosten (Straßenreparaturen, Umwelt) zahlen wiederum alle Bürger. Denn wir sind immer die Dummen und zahlen schließlich IMMER.
Auch wenn’s der FDP weh tut: Mehr Grün bei Verpackung und Müll ist dringend erforderlich und Verbraucherinformation (am besten schon im Kindergarten), damit dieser Müll-Wahnsinn endlich wenigstens mal auf hohem Niveau stagniert und nicht Jahr für Jahr zunimmt. Auch wenn sich mit Müll (leider) prächtig Geld verdienen lässt.
Ansonsten sollen bitte schön auch die zahlen, die beratungsresistent sind und nach wie vor Müllberge produzieren. Auch dazu gibt es hervorragend funktionierende Systeme – auch für kleine Müllgefäße.
Warum diese Veranstaltung so schlecht vorbereitet war, kann man überhaupt nicht verstehen, weil diese Partei doch auch noch ein diesbezüglich sicher sehr qualifiziertes Mitglied in ihren Reihen hat.
Man hätte einfach mal jemand fragen sollen, der was davon versteht.
Das war nur eines: Populismus.