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Kreis Viersen: Vogelgrippe „verflogen“ – Geflügel muss nicht länger im Stall bleiben

logo-kreis-viersenGute Nachricht für alle Geflügelhalter im Kreis Viersen: Das Kreis-Veterinäramt nimmt die Empfehlung zurück, Geflügel im Stall zu behalten.

Weil im niederländischen Ort Kelpen in der Provinz Limburg die Vogelgrippe ausgebrochen war, mussten auch Geflügelhalter in den grenznahen Kreisen Viersen, Heinsberg und Kleve sowie Aachen die Tiere seit dem 20. März im Stall halten.

Es handelte sich um die niedrig pathogene Form der Aviären Influenza – so etwas wie eine leichte, aber stark ansteckende Vogelgrippe. Alle knapp 43.000 Puten des betroffenen Betriebs in den Niederlanden mussten getötet werden.

Nun informierten die Veterinäre aus den Niederlanden, dass die Vogelgrippe abgeklungen ist. Die klinischen, virologischen und serologischen Untersuchungen waren negativ.

Tierärzte untersuchten die Tiere aller 24 Geflügelhalter in der drei Kilometer großen Schutzzone um den von der Vogelgrippe betroffenen Betrieb in Kelpen. Die Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen im Seuchenbetrieb sind abgeschlossen.

[PM]

2 Kommentare (Öffnen | Schließen)

2 Kommentare Empfänger "Kreis Viersen: Vogelgrippe „verflogen“ – Geflügel muss nicht länger im Stall bleiben"

#1 Kommentar von EckardWendtAGfaNeV am 11. April 2012 @ 08:13

Die Vogelgrippe war bei uns in Europa in der Vergangenheit nie ein Problem der Wildvogelpopulation: Der dramatisierte und diletantisch angegangene erste Fall 2006 auf Rügen könnte möglicherweise durch Forschungsarbeiten mit Viren u.a. aus Asien auf der Insel Riems ausgelöst worden sein.

Diese Vermutung wurde m. W. nie durch eine neutrale Instanz entkräftigt. Außerdem gab es dort schon immer im Winter umfangreiches Vogelsterben der Vögel durch Entkräftung.

Im Fall Wichmann-Enten (Bayern 2007) waren nur zum Teil weit auseinander liegende Betriebe der Integration betroffen. Ebenso lagen die Verhältnisse im Fall Matthews (Ungarn und England 2007) und ganz besonders offensichtlich beim Seuchengang im Raum Cloppenburg 2008/2009, bei dem absichtlich verschwiegen wurde, daß es „harte Vektoren“ wie gemeinsam genutzte Gerätschaften (Fangmaschinen, Transportkisten), möglicherweise aber auch Veterinäre und Berater der Integratoren gewesen waren.

Die Constanze-Untersuchung, deren Ergebnisse 2009 vorgestellt wurden, bestätigte, daß Wildvögel gehaltenes Geflügel eher meidet.

Wie sollen sie da in die Ställe gelangen? Fakt ist auch, daß selbst beim großen Ausbruch in Holton (England) und Cloppenburg trotz intensiver Suche weder an AIV verendete Vögel oder keimbelasteter Kot in Stallnähe gefunden wurde.

Fazit: Das Seuchenproblem ist aufgrund der hohen Tierdichte in den Mastfabriken und des damit verbundenen Re-Infektionsdruck , der mit vielen Körperpassagen der Keime einhergeht, wodurch die Mutationsdichte extrem ansteigt, systemimmantent. Insbesondere die niedrig-pathogenen Keime, die allenfalls leichte „Leistungsknicks“ bewirken, blieben fast immer unerkannt.

Machen wir uns nichts vor: Die Vogelgrippe-Pandemie-Hysterie wurde künstlich geschürt, um über Grippe-„Schutz“impfungen und staatlich geförderte Impfprogramme auf Kosten der Steuerzahler satte Profite machen und auf der Insel Riems einen gigantischen Laborkomplex bauen zu können.

#2 Kommentar von Hannelore Huber am 11. April 2012 @ 16:44

@ EckardWendtAGfaNeV

Ihre Aussage:

„Die Vogelgrippe-Pandemie-Hysterie wurde künstlich geschürt, um über Grippe-”Schutz”impfungen und staatlich geförderte Impfprogramme auf Kosten der Steuerzahler satte Profite machen und auf der Insel Riems einen gigantischen Laborkomplex bauen zu können.“

findet meine Zustimmung.

Vogelgrippe, Schweinegrippe – Hauptsache die Angst wird geschürt und die Pharmazeutischen Unternehmen verdienen.

Dass die Massentierhaltung in Mastfabriken das eigentliche Problem ist, davon spricht man lieber nicht. Das wäre zu ändern, wenn man (sowohl Verbraucher, die sogenannten „Produzenten“ und die Politik) wollte.

Aber davon will niemand etwas hören, denn es könnte Auswirkungen haben. Man müsste sich diesem Thema stellen und jeder für sich persönlich Konsequenzen ziehen. Da bemüht „man“ dann schon eher die Aussage, dass „man ja doch nichts tun könne“.

Ist das wirklich so?

Sehr gut gefiel mir der nachstehende Artikel aus der mexikanischen Tageszeitung „La Jornada“, der durchaus auf die Vogelgrippe „umgemünzt“ werden könnte:

Mexikanische Gedanken zur Schweinegrippe

Pandemie der Profitg(e)ier

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz
einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten.

Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Mädchen und Jungen an
Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wert
von ca. 25 Cent behandelt werden könnten.

Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Die Masern, Lungenentzündungen und andere, mit relativ preiswerten
Impfstoffen heilbare Krankheiten rufen jedes Jahr bei fast 10 Mio.
Menschen den Tod hervor.

Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Aber als vor einigen Jahren die famose „Vogelgrippe“ ausbrach,
überfluteten uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten.
Mengen an Tinte wurden verbraucht und beängstigende Alarmsignale ausgegeben.

Eine Epidemie, die gefährlichste von allen!

Eine Pandemie!

Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Hühner ging um den Globus.

Und trotz alledem, die Vogelgrippe hatte weltweit „nur“ 250 Menschen zu
beklagen. 250 Menschen in zehn Jahren, das ist ein Mittel von 25
Menschen pro Jahr. Die normale Grippe tötet jährlich weltweit ca.
500.000 Menschen.

Eine halbe Million gegen 25 .

Einen Moment mal. Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippe
veranstaltet?

Etwa weil es hinter diesen Hühnern einen „Hahn“ gibt, einen Hahn mit
gefährlichen Spornen.

Der transnationale Pharmariese Roche hat von seinem famosen Tamiflu zig
Millionen Dosen alleine in den asiatischen Ländern verkauft. Obgleich
Tamiflu von zweifelhafter Wirksamkeit ist, hat die britische Regierung
14 Mio. Dosen zur Vorsorge für die Bevölkerung gekauft.

Die Vogelgrippe hat Roche und Relenza, den beiden Herstellern der
antiviralen Produkte milliardenschwere Gewinne eingespült.

Zuerst mit den Hühnern, jetzt mit den Schweinen.

Ja, jetzt beginnt die Hysterie um die Schweinegrippe.

Und alle Nachrichtensender der Erde reden nur noch davon. Jetzt redet
niemand mehr von der ökonomischen Krise, den sich wie
Geschwüre ausbreitenden Kriegen oder den Gefolterten von Guantanamo .

Nur die Schweinegrippe, die Grippe der Schweine?

Und ich frage mich, wenn es hinter den Hühnern einen großen Hahn gab,
gibt es hinter den Schweinen ein „großes Schwein“?

Was sagt ein Verantwortlicher der Roche dazu: „Wir sind sehr besorgt um
diese Epidemie, soviel Leid, darum, werden wir das wundervolle Tamiflu
zum Verkauf anbieten.“

Und zu welchem Preis verkaufen sie das wunderbare Tamiflu?
OK, wir haben es gesehen. 50 US$ das Päckchen.
50 US$ für dieses Schächtelchen Tabletten?

Verstehen Sie doch, die Wunder werden teuer bezahlt.

Das was ich verstehe ist, dass diese multinationalen Konzerne einen
guten Gewinn mit dem Leid der Menschen machen .

Die nordamerikanische Firma Gilead Sciences hält das Patent für Tamiflu.
Der größte Aktionär dieser Firma ist niemand weniger als die
verhängnisvolle Person, Donald Rumsfeld, der frühere
Verteidigungsminister der US-Administration George W. Bushs, der Urheber
des Irak-Krieges. Die Aktionäre von Roche und Relenza reiben sich die
Hände, sie sind glücklich über die neuen Millionen-Gewinne mit dem
zweifelhaften Tamiflu.

Die wirkliche Pandemie ist die Gier, die enormen Gewinne dieser
„Gesundheitssöldner“.

Wir sind nicht gegen die zu treffenden Vorbeugemaßnahmen der einzelnen
Staaten.

Aber wenn die Schweinegrippe eine so schreckliche Pandemie ist, wie sie
von den Medien angekündigt wurde, wenn die Weltgesundheitsorganisation
so besorgt ist, um diese Krankheit, warum wird sie dann nicht zum
Weltgesundheitsproblem erklärt und die Herstellung von Generika erlaubt,
um sie zu bekämpfen? Das Aufheben der Patente von Roche und Relenza und
die kostenlose Verteilung von Generika in allen Ländern, die sie
benötigen, besonders in den ärmeren, wäre die beste Lösung.

Übermitteln Sie diese Nachricht nach allen Seiten, so wie es mit
Impfstoffen gemacht wird, damit alle diese Seite der Realität dieser
„Pandemie“ erkennen.