Autisten und Eltern finden in achtsam e.V. den Weg zu einem maßgeschneiderten Netzwerk von Hilfen

Red. Neuwerk [ - Uhr]

Mit einem großen Sommerfest feierte der Verein achtsam e.V. – Unterstützung autistisch behinderter Menschen, seine Gründung am Sonntag, 31. August 2014.

Ab 11.00 Uhr ging es auf dem Firmengelände der A. & P. Drekopf GmbH & Co. KG an der Borsigstraße 30 in Mönchengladbach-Neuwerk rund.

Wir freuen uns sehr, in diesem Rahmen unseren Verein und unsere Arbeit der Öffentlichkeit vorzustellen“, so Inga Haubrichs, erste Vorstandsvorsitzende von achtsam e.V.

Das Spektrum der Autismus-Störungen ist vielfältig: neben frühkindlichem Autismus, Asperger- und Rett-Syndrom gibt es auch atypische Formen bis hin zu nicht näher bezeichneten tiefgreifenden Entwicklungsstörungen.

Entsprechend breit ist der Bedarf an Unterstützung, denn eine individuell passende Förderung beinhaltet oftmals nicht nur die Inanspruchnahme eines Therapeuten, sondern auch fachübergreifendes Zusammenwirken. Gleichzeitig verlieren sich viele Eltern im Kampf um Pflegegeld, Schwerbehindertenausweis oder Begleithilfen im Alltag.

Dringend von Nöten ist daher, dass sich Betroffene ein individuelles Hilfsnetzwerk schaffen. Hier setzt die Hilfe von achtsam e.V. an, was sich auch bei den Kooperationspartnern widerspiegelt (siehe hierzu BZMG-Bericht vom 11.07.2014)

Zurzeit zählt der Verein mehr als 30 aktive Mitglieder. Nach diesem Sommerfest dürften die Mitgliederzahl steigend sein, denn ein solches, durch einen Verein koordiniertes Netzwerk für Betroffene und Eltern fehlte bislang in Mönchengladbach.

 

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