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Gersmann fürchtet Verödung der Rheydter Innenstadt – wenn Autoverkehr reduziert bleibt

Während die meisten Rheydter Bürger darauf hoffen, dass sich mit dem Ende der Baumaßnahmen in der Rheydter Innenstadt die Lebens-und Aufenthaltsqualität verbessern, setzt der SPD-Ortsverein Rheydt/Odenkirchen (auch das Mönchengladbacher RYO genannt) seit Neuerem auf die Umkehrung der Einbahnregelung an der Marktstraße und damit die Durchführung des Autoverkehrs wieder in Richtung Bachstraße und Autobahn.

Auch wenn der SPD-Ortsvereinsvorstand nur von „Abwarten“ und einer „Prüfung“ schreibt, ist die Annahme nicht unbegründet.

Gersmann & Co nehmen offensichtlich sukkzesive die Position des Rheydter Citymanagements ein.

Dessen Vorsitzender Peter Felten versucht, mit einem Bürgerbegehren für diese Verkehrsführung zu „drohen“, ohne sich bewußt zu sein, wie er die erforderlichen über 8.000 Unterschriften zusammen bekommen will.

Dass sich Gersmann für einen Ratssitz bewerben wird, ist hochwahrscheinlich, wenn nicht sogar sicher, schließlich … (!).

Dass sie sich und ihrer Partei mit solchen „Statements“ keinen Dienst erweist, ebenfalls: „Die SPD will eine lebenswerte Innenstadt, die sowohl für Radfahrer, als auch Fußgänger angenehm ist, aber auch nicht durch die Abschottung gegen den Autoverkehr verödet …”

Nachzulesen nach Klick in dieser Presserklärung. [1]

3 Kommentare (Öffnen | Schließen)

3 Kommentare Empfänger "Gersmann fürchtet Verödung der Rheydter Innenstadt – wenn Autoverkehr reduziert bleibt"

#1 Kommentar von Rademacher am 27. April 2013 @ 11:41

Geht’s noch? Was für ein sinnentleerter Nonsens!

„ Innenstadt .… aber auch nicht durch die Abschottung gegen den Autoverkehr verödet …”

#2 Kommentar von Ypsilon am 27. April 2013 @ 12:40

Endlich kann sich die SPD wieder autofreundlich geben.

Frau Gersmann glänzte schon häufig mit bizarren Statements. Mit diesem hat sich selbst übertroffen. Inzwischen dürfte auch klar sein, warum sie sich all den Nonsens erlauben kann.

Mit dem „richtigen“ Mann an der Seite klappt das mit der erhofften politischen Karriere um so besser. Eine Frau will nach oben. Die Mittel sind egal. Inhalte auch, denn die hat sie nicht anzubieten, plappert eben nach, was andere vorgeben.

In diesem Fall mal Herr Felten, der sich wechselweise der Politik(er) bedient. Zuletzt war Herr Roeske von der CDU dran, der sich vor Feltens Karren spannen lies.

Wenn die SPD sowas durchgehen lässt ist sie selber schuld. Konsequenzen werden hoffentlich nicht auf sich warten lassen.

Schon die Posse „Meyersche Buchhandlung“ war ein Highlight. Das optisch fragwürdige Ergebnis kann zwischenzeitlich besichtigt werden. Besonders apart der architektonisch anspruchsvoll gestaltete Anbau mit hellem Putz und einigen bunten Rechtecken drauf gepinselt. Darf ja nicht zu viel kosten, sonst stimmt womöglich die Rendite für Jessen nicht mehr.

Ein Ratssitz? Warum nicht. Genügend Vitamin B steht Frau Gersmann zur Verfügung, damit das klappt. Im Klüngeln war auch die SPD schon immer gut.

Warum funktioniert es in anderen Städten, den Autoverkehr aus den Innenstädten weitgehend herauszuhalten, also „abzuschotten“?

In Mönchengladbach scheinen Politiker und Geschäftsleute nur eines zu glauben: Autos rein in die Stadt und der Umsatz brummt.

Warum sollten die auch lernfähig sein. Schön bei uralten, überholten Vorstellungen bleiben.

Es wird ständig etwas sehr Wichtiges außer Acht gelassen. In dieser Stadt fehlt die Kaufkraft. Wer nichts hat, kann nichts ausgeben.

Und für die, die noch Geld ausgeben können sei die Frage erlaubt: Wozu hat der Mensch Füße? Ist es ein solches Drama mal einige Schritte zu Fuß zu gehen? Klappt in anderen Städten auch.

Im Gegenteil es wird als wohltuend empfunden nicht durch Autoabgase und herumfahrende Autos belästigt zu werden.

Felten & Co. sollten sich endlich um die Möglichkeit von Drive-In-Schaltern bei ihren Geschäften Gedanken machen, damit die Kunden sich nur ja keinen Zentimeter zu viel mit letzter Kraft zu einem Laden schleppen müssen.

Könnte sich sogar noch rentieren. Bei McFastfood bedeutet Drive-In nur 7% Mehrwertsteuer.

Klappt vielleicht auch mit Klamotten u.ä. Das würde auch noch die Rendite kräftig erhöhen.

Man kann diesen ganzen Schwachsinn „unserer gestaltenden Politiker“ fast nicht mehr ertragen.

#3 Kommentar von D. Pardon am 27. April 2013 @ 18:50

Fast schon symptomatisch der letzte Weihnachtsmarkt: eigentlich wollten wir gemütlich zwischen den Buden spazieren, doch selbst hier muss mittendurch der Autoverkehr fliessen.

Solch faule Kompromisse sind was halbes und nichts ganzes.