Verleihung der „Goldenen Blume von Rheydt“ 2013 – Die Veranstaltung [mit Videos & Ansprachen in Textform]

Bernhard Wilms [ - Uhr]

Die festlich geschmückte Bühne des Theatersaals in der Stadthalle Rheydt bot auch in diesem Jahr wieder die angemessene Kulisse für die alle zwei Jahre stattfindende Verleihung der „Goldenen Blume von Rheydt“, dem ältesten deutschen Umweltpreis.

Vor Beginn wurde der mittlerweile verstorbenen Preisträger vergangener Jahre durch Zeigen derer Portraitfotos auf der Leinwand Reminiszenz erwiesen.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch OB Norbert Bude zeigte das Ensemble „Rockstreicher“ der Musikschule der Stadt Mönchengladbach ihr Können, und bewies, warum es vom Norddeutschen Rundfunk in Hamburg mit dem Preis „Junge Ohren Award“ in der Kategorie ’Musik und Medien’ für das Video „Nineteenseventyfive“ ausgezeichnet wurde.

Mit “Hochachtung, Sympathie und Dank für sein besonderes Engagement als Welt-Erklärer und Welt-Vermittler“ für Ranga Yogeshwar beschloss der Vorsitzende des Direktoriums „Kuratorium für die Verleihung der Goldenen Blume von Rheydt e.V.“, Dr. Karl Hans Arnold (Geschäftsführer der Rheinische Post Verlagsgesell­schaft mbH, Düsseldorf) seine Laudatio [hier als PDF].

Nach der Verleihungszeremonie hielt Ranga Yogeshwar eine eindrucksvolle Ansprache, die in einem BZMG-Video zu sehen ist.

Hier finden Sie Ranga Yogeshwars Ansprache zusätzlich in Textform.

Den Abschluss der Verleihungsfeier bildete ein weiterer Auftritt der „Rockstreicher“. 

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Sie spielten mit “Back to A” und “Nineteenseventyfive” zwei Kompositionen des gebürtigen Mönchengladbachers Rüdiger Blömer.

Die Interpreten:

  • 1. Violine: Karoline Heiwolt, Julian Kionke und Carolyn Shen
  • 2. Violine: Giorgia Apostolidou, Anne Sophie Brand und Sophie Wilms
  • Viola: Carmen Voßen, Charlotte Joekel und Anna-Louise Bougie
  • Cello: Philipp Dieckmann und Lea Minkenberg
  • Kontrabass: Marvin Barsties

In Gesprächen mit einigen Teilnehmern im Foyer der Stadthalle nach der von der Marketinggesellschaft MGMG veranstalteten Verleihung, war eine breite Zufriedenheit sowohl mit der Auswahl des neuen Trägers der „Goldenen Blume von Rheydt“ als auch mit dem Verlauf der Veranstaltung zu vernehmen.

Lediglich die Tatsache, dass, wie jemand resümierte,nicht die „hübsche, in rot gekleidete Hostess“ die Kassette mit dem Preis an OB Bude übergeben konnte, sondern der Geschäftsführer der MGMG, Peter Schlipköter, wurde allgemein kritisch kommentiert. Dieser war zwar mit der jungen Dame, die die Kassette trug, sozusagen „im Schlepptau“, über die Seitentreppe zur Bühne gegangen, nahm dieser dann jedoch am Ende der Treppe die Kassette ab, um sie dann selbst OB überreichen zu können.

Ein anderer Teilnehmer meinte, dass eine Moderation der Veranstaltung gut getan hätte, besonders deshalb, weil es nach dem letzten Auftritt der „Rockstreicher“ keine Verabschiedung sowohl der jungen Musiker als auch der Besucher gegeben habe.

Hier die bisherigen Träger der „Goldenen Blume von Rheydt“ [zum Vergrößern auf  Liste klicken]

4 Kommentare zu “Verleihung der „Goldenen Blume von Rheydt“ 2013 – Die Veranstaltung [mit Videos & Ansprachen in Textform]”
  1. Ranga Yogeshwar überzeugte wieder einmal durch seine Eloquenz. Unprätentiös, klar, präzise.

    Er ist das wandelnde Beispiel für jemanden, der nicht nur redet, sondern offensichtlich verinnerlicht hat, was er dem Zuhörer oder Zuschauer mit klaren, verständlichen Worten mitteilen will. Es ist ihm ein Anliegen.

    Er macht das auf die ihm eigene Art, die so gar nichts von Besserwisserei oder Belehrendem hat.

    Wie in seinen Sendungen vereinnahmt er auch in dieser Rede. Ungekünstelt, erfrischend natürlich, ja, fast schon bescheiden.

    Keine Frage, dieser Preisträger war eine ausgezeichnete Wahl!

    Eine nicht minder gute Auswahl war der musikalische Part dieser Veranstaltung.

    Auch an die Rockstreicher dafür ein großes Kompliment!

    Diese Art Musik muss nicht jedem gefallen, aber die jungen Leute überzeugen, wirken engagiert.

    Musik und Video gefallen mir sehr gut. Die Umsetzung der Musik ist mitreißend gelungen.

  2. „Die zu zahlenden Beträge gingen vornehmlich an gemeinnützige Vereine in Mönchengladbach.“

    Bekommt Clean-up e.V. auch was ab?

    Wäre doch ein prima Kompensationsgeschäft.

  3. Die Äußerung im letzten Satz bedarf einer Klarstellung.

    Der Prozess gegen Eugen Viehof (und seine drei Brüder) begann im November 2011 und wurde am 14.06.2012 gegen Zahlung von jeweils 50.000 EURO eingestellt.

    Richter Lothar Becker damals: „“Für die Angeklagten gilt weiterhin die Unschuldsvermutung“.

    Wochen vorher war auch der Prozess gegen den ehemaligen Steuerberater der Viehof-Brüder gegen Zahlung von 50.000 EURO eingestellt worden.

    Die zu zahlenden Beträge gingen vornehmlich an gemeinnützige Vereine in Mönchengladbach.

  4. Ranga Yogeshwar – keine Frage, einfach begeisternd der Mann!

    Aber was soll das denn, Eugen Viehof bekam mal den Rheydter Umweltpreis???

    Für Clean up???

    Warum nur Viehof allein, ohne die, die immer mit dabei sind:

    Rheinische Post, Stadtsparkasse und GEM?

    Dafür dass er Belloo-Beutel zur Verfügung stellt, die Freiwillige, sorry, “Umweltpaten“ verteilen und einen jährlichen Wettbewerb???

    Verdienste des Vereins auf dem Gebiet des Umweltschutzes und der Erhaltung unseres Lebensraumes Erde???

    Ups! Ist mir was entgangen? Klingt sehr hochgestochen für das, was der Verein so treibt.

    Zitat von deren Clean-up-Homepage:

    „Jede Bürgerschaft bekommt das Stadtbild, das sie sich mit ihrem eigenen Verhalten verdient. Wir wollen uns daher nicht mehr länger über die Mißstände ärgern, sondern uns mit eigener Initiative eine gepflegte Stadt erarbeiten.“

    http://www.clean-up-mg.de/ueber_uns.html

    Danke Herr Viehof und Vereinsmitglieder, derer einige der Gladbacher „Hautevolee“ angehören!

    Ist wohl was schief gelaufen mit der Initiative. Zumindest ich sehe nichts davon in dieser Stadt, die definitiv schmutziger ist als noch vor 10 Jahren. Trotz Clean-up samt Belloo-Beuteln.

    Haben wir, die Bürgerschaft, uns also verdient. Ich hatte zwar bisher den Eindruck, dass wir für immer weniger Leistung immer mehr zahlen, aber das ist sicher nur mein Eindruck, und ich bin bestimmt voreingenommen.

    Dieser Verein hat für seine Aktion zur „Umweltinformationsvermittlung“ (???), die er gemeinsam mit der Rheinischen Post, PROMEDA und Stadtsparkasse MG veranstaltete (Müll sammeln, Kunst daraus basteln, darüber in der RP berichten), von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt 2004 Fördermittel erhalten. Nun ja …

    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&frm=1&source=web&cd=1&cad=rja&ved=0CC8QFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.dbu.de%2FPDF-Files%2FA-23163.pdf&ei=gbY4Uq3QEYmn4gTn1YCgCA&usg=AFQjCNERi7I1nPqANxHRZa3lOY8Hu_hApg&bvm=bv.52164340,d.bGE

    Bei Wikipedia wird zur DBU erläutert:

    „Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert innovative beispielhafte Projekte zum Umweltschutz.
    Es ist ein zentrales Anliegen der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, die Entwicklung und Nutzung neuer umweltentlastender Technologien und Produkte im Sinne eines vorsorgenden integrierten Umweltschutzes intensiv voranzutreiben und das Umweltbewusstsein der Menschen durch Maßnahmen der Umweltbildung mit dem Ziel von Verhaltensänderungen zu fördern.“

    Beispielhafte Projekte zum Umweltschutz stelle ich mir anders vor.

    Homepage Clean-up:

    „Auch in diesem Jahr haben die Initiative Clean-up-MG, die RHEINISCHE POST, die Stadtsparkasse Mönchengladbach und die GEM das erfolgreiche Umweltprojekt CLEAN IST COOL! 2013 veranstaltet.“

    Die Kosten für die ehrenamtlich (also für umme) verteilten Belloo-Beutel und die Preise für den jährlichen Wettbewerb von, Achtung:

    1. Platz 300 Euro
    2. Platz 200 Euro
    3. Platz 100 Euro

    sind der pure Wahnsinn!

    Na ja, man darf die Kinder und Jugendlichen, in diesem Fall Schulklassen, selbstverständlich nicht zu sehr mit Geld überhäufen, die werden sonst womöglich übermütig!

    Für sowas gibt’s dann einen Preis wie die „Goldene Blume“, für den andere Beachtliches, Nachhaltiges mit großem persönlichen Einsatz geleistet haben und für ihr respektables, herausragendes Lebenswerk geehrt werden.

    Muss Herr Viehof deshalb so sparen, um finanziell wegen seines Prozesses wegen Steuerhinterziehung gewappnet zu sein? Sowas kann schließlich sehr teuer werden.

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