Hochwertiger Neubau in zentraler Citylage: Rat gibt grünes Licht

Hauptredaktion [ - Uhr]

Ein städtebaulich bedeutsames, aber seit langem brachliegendes Grundstück in zentraler Citylage soll durch eine Neubebauung deutlich aufgewertet werden.

Das Gebäude des früheren Jugendheimes der katholischen Kirche soll einer hochwertigen Neubebauung weichen. Der Rat verabschiedete in seiner Sitzung am 19.03.2014 zum Bebauungsplan Nr. 705/N einen entsprechenden Satzungsbeschluss.

Damit ist der Weg frei für die Entwürfe des Mönchengladbacher Büros Schrammen Architekten, das für die Fläche in Hanglage ein zur Krichelstraße hin dreigeschossiges und zur tiefer gelegenen Abteistraße einen zweigeschossigen Baukörper vorsieht, der sich durch eine Verglasung zum gegenüber liegenden Museum Abteiberg öffnet.

Hier soll zukünftig eine großflächige und hochwertige Gastronomie mit Außengastronomie auf dem angrenzenden Platz errichtet werden, die vor allem auch den Museumsbesuchern angeboten wird.

„Die städtebauliche Entwicklung an dieser so zentralen Stelle nimmt einen guten und richtigen Weg. Der Bereich wird durch das Projekt deutlich aufgewertet“, freut sich Oberbürgermeister Norbert Bude.

„Historisch betrachtet ist dies einer der interessantesten Orte im Stadtgebiet, Kulturhügel und zugleich die Keimzelle der Stadt. Ich freue mich, wenn das Projekt umgesetzt wird“, so Dr. Burkhard Schrammen.

Zusätzlich zur bestehenden Fußgängerbrücke zum Museum Abteiberg, die vom Architekten Prof. Hans Hollein angelegt wurde und nun erstmals freigestellt wird, setzt der Bebauungsplan eine öffentliche Verkehrsfläche gegenüber dem Haupteingang des Museums als treppenförmig angelegte Fußwegeverbindung zwischen Krichel- und Abteistraße fest.

Der Baukörper entlang der Krichelstraße sieht hochwertiges Wohnen mit fünf Wohneinheiten sowie eine gewerbliche Nutzung im Erdgeschoss vor.

Foto: Schrammen

2 Kommentare zu “Hochwertiger Neubau in zentraler Citylage: Rat gibt grünes Licht”
  1. Warum gibt es nun, im Gegensatz zu dem damaligen Entwurf, auf dem 3 Geschosse zu sehen sind und auch maximal gewollt waren, nun ein viertes oben drauf? Ist das etwa eine Frage der Formulierung oder Interpretation, um was es sich bei diesem zusätzlichen Geschoss handelt?

    Oder eher eine Frage, wer (mit Beziehungen) dieses zusätzliche Geschoss plante, um mehr zu verdienen?

    Sicher gibt es dafür Erklärungen. Ob die glaubwürdig sind, ist eine andere Frage.

    Bei dieser Slideshow ist der Entwurf zu sehen. Bild Nr. 15:

    http://www.bz-mg.de/aus-rat-gremien-beteiligungen/ewmg-aus-den-staedtischen-beteiligungen/bildergalerie-krichelstrase-4-woruber-die-ewmg-sich-inhaltlich-einen-beschluss-erhoffte.html

    Bei der Überschrift zu der Slideshow steht:

    „Bildergalerie: Krichelstraße 4 – Worüber die EWMG sich inhaltlich einen Beschluss erhoffte [mit Bildergalerie]“.

    Die EWMG hat (zusammen mit Dr. Schrammen?) nicht nur etwas erhofft. Nun ist es sogar noch ein bisschen mehr geworden.

    Eine hochwertige Wohnung mehr als vorher nur 4.

    Macht die Sache nicht hübscher, bringt aber mehr Geld.

    Na also, geht doch!

    Man muss die Dinge nur „richtig“ und vor allem mit den „richtigen“ Leuten anpacken.

  2. Na, hat mal wieder alles zur Zufriedenheit des Gladbach Klüngels geklappt?

    Sieht sehr danach aus.

    Nicht jeder hat das Glück ein solches Grundstück zum Schnäppchenpreis von 130.000 Euro (oder wurde der Preis noch verändert?) zu bekommen.

    Die EWMG hatte 2010 ihr ganzes „Können“ demonstriert.

    http://www.bz-mg.de/stadtbezirk-nord/ewmggrundstucksgeschaft-krichelstr-sorgt-weiter-fur-arger-bauausschus-dupiert.html

    http://www.bz-mg.de/politik-verwaltung-parteien/mg-verwaltung/ewmg-grundstucksgeschaft-schon-entschieden-%e2%80%93-burgerbeteiligung-erst-spater.html

    Aber Herr Schrammen hat sich ja auch um diese Stadt verdient gemacht. Da kann man schon mal alle Fünfe grade sein lassen.

    Damals 2010 war noch die Rede von einer späteren Bürgerbeteiligung. Ist das alles im Sande verlaufen und nun, da sich niemand mehr an diesen Deal erinnern kann, wird alles wie schon immer in solchen Fällen in dieser Stadt gehabt, durch gewunken?

    Sieht ganz danach aus.

    Tja, an der Bebauung, die damals kritisiert wurde, da zu ausladend, wird sich vermutlich auch nichts geändert haben.

    Ist ja in Ordnung, dass Geschäfte in der Stadt bleiben. Bei den Geschäften der EWMG muss man sich schon fragen, wie in diesem Fall, auf welcher Basis die kalkulieren, Grundstücke anbieten und bienenfleißig auch gleich Bieterverfahren (ohne Politik) durchführen.

    Ein ganz normaler Makler wäre schon pleite, würde er agieren wie die EWMG. Nun ja, Makler kriegen auch keinen finanziellen Support wie die EWMG von der Stadt ( = Bürger). Die (EWMG) müssen gar nicht beweisen, dass die was können. Haben die eigentlich Narrenfreiheit?

    Schöner ZU-FALL für Herrn Dr. Schrammen!

    Es lebe der ganz besondere Mönchengladbach Klüngel!

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