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Die neuen Medien im Dienst des Wortes

Papst Benedikt XVI erkennt die Chancen neuer Internetmedien und fordert die Priester auf, moderne Kommunikationsmöglichkeiten stärker zu nutzen. In seiner diesjährigen Botschaft für den 44. Welttag für Soziale Kommunikationsmittel thematisiert Papst Benedikt XVI  die Seelsorge in der digitalen Welt.  Die Botschaft des Papstes wurde übrigens passend am 24. Januar 2010 veröffentlicht: zum Tag des hl. Franz von Sales, Patron der Medienschaffenden.

Gesucht werden also Geistliche (Pfarrer, Pastöre, …) die BZMG-Lesern Anregungen geben, ihre Predigten veröffentlichen, zum Nachdenken auffordern, philosophieren, einen kritischen Blick auf das Zeitgeschehen haben …

Wir bieten: Die Kategorie „Religion und Ethik“, Schulung, Unterstützung und Hilfe bei der Nutzung der BZMG-Software und ein gutes Miteinander in einem Team ehrenamtlicher Redakteure und Schreiber. Und natürlich richtet sich das BZMG-Angebot nicht nur an katholische sondern auch andere Seelsorger.

Sicherlich ist es ein Wagnis, in einer Internet-Zeitung das Wort Gottes zu verkünden und sich über das Mittel „Leserbriefe“ (Kommentare) öffentlich auszutauschen. 

Darum ist die Bürgerzeitung ja auch so wie sie ist. [1]

6 Kommentare (Öffnen | Schließen)

6 Kommentare Empfänger "Die neuen Medien im Dienst des Wortes"

#1 Kommentar von Thomas R. Diehl am 28. Januar 2010 @ 08:50

In der Tat ein Wagnis, wir Konfessionsfreie fühlen uns anderswo schon genug vom religiösen Sendbedürfnis belästigt.

Seien es die Zeugen Jehovas am Bahnhof, die Mormonen an der Haustür oder die Großkirchen im Radio. Da muss man nicht auch noch weitere Platformen schaffen bzw. aktiv auf diese einladen.

Von der BZMG erwarte ich Nachrichten und auch Meinungen, aber sicher keine Predigten von der Märcheninnung, ich meine Kirche.

Natürlich sind mir auch religiöse willkommen (es interessiert mich nicht, ob und was jemand glaubt, wenn er etwas sagt), aber bitte nicht in dieser hier angedeuteten explizit religiösen Form.

#2 Kommentar von D. Pardon am 28. Januar 2010 @ 10:30

„Wir können niemandem Feigheit vorwerfen in einer Welt, in der Politiker Bundesverdienstkreuze verleihen und die Wichtigkeit des Ehrenamtes betonen, weil sich immer weniger Menschen für ihre Nachbarn, ihre Vereine, ihren Stadtteil und dessen gesellschaftliches und politisches Leben interessieren.

Hier setzt die Bürgerzeitung einen Schwerpunkt!

Wir sollten uns also nicht steigendes Desinteresse von Bürgern beklagen, sondern ihr Interesse an ihrer Stadt und ihrem Stadtteil fördern.

Genau das macht die BürgerZeitung!

Und das sollten Parteien und Bürger letztlich auch fördern in einer Welt, in der sich immer mehr Menschen über anonymes Nebeneinander, mangelnde Zivilcourage, Egoismus und abnehmendes Interesse an unserer Gesellschaft beklagen. Genau dem tritt die Bürgerzeitung entgegen.“

Soweit der Schlussteil zum Selbstverständnis der Bürgerzeitung.

Kirche und Religion sind auch ein Teil der Gesellschaft. Warten wir also ab, ob auch der Basis Kirche die Möglichkeiten der Bürgerzeitung bewußt wird und wenn ja, in welcher Form sie genutzt wird.

Denkanstösse sind jedenfalls immer willkommen, Nachdenken muss jeder selbst, handeln auch.

Und dass Kirche nicht unpolitisch ist, zeigen auch kritische öffentliche Stimmen zum Afghanistan-Einsatz.

Also ich sehe das nicht negativ, eher spannend, ob und wenn ja, was kommt, wie vielleicht Diskussionen ablaufen, ob ein Austausch möglich wird.

Im übrigen steht es ja auch jedem Leser frei, die Ressorts zu lesen, die ihn interessieren. Ich werbe jedenfalls um Toleranz.

Jeder sollte daher dieses Medium unterstützen: durch Pressemitteilungen, Beiträge, Kommentare oder auch einfach nur durch WEITERSAGEN.

#3 Kommentar von G. Reta am 28. Januar 2010 @ 10:37

Gesucht werden also Menschen, die BZMG-Lesern Anregungen geben, ihre Meinungen veröffentlichen, zum Nachdenken auffordern, philosophieren, einen kritischen Blick auf das Zeitgeschehen haben …

So würde es besser passen, wie bisher auch…

Papst, Kirche, Politik, Turnverein, Partei, Verband, alle sind doch eingeladen, oder doch?

#4 Kommentar von herbert am 28. Januar 2010 @ 12:50

@ Thomas R. Diehl

ich verstehe das so, dass die bz auf möglichkeiten hinweist und nicht daraufaus ist, irgendjemanden zu irgendeinem glauben bekehren zu lassen.

das funktioniert sowieso nicht, weder an der haustür, noch auf der strasse, noch in kirchen.

aber vielleicht sollte man den schwerpunkt mehr auf „ethik“ legen, denn schon dazu gäbe es viel zu sagen oder zu schreiben.

zum thema ehtik könnten die kirchen sicherlich was beitragen – so oder so; aber auch die, die sich für menschen und gesellschaft interessieren und engagieren und sich nicht an eine konfession gebunden fühlen.

wenn man nichts wagt, weiss man auch nicht, ob es funktioniert hätte. insofern ist das von der bz ein interessantes „wagnis“.

und ich glaub nicht, dass die bz jetzt zu einem „kirchenblatt“ mutiert 😉

#5 Kommentar von Thomas R. Diehl am 28. Januar 2010 @ 14:39

Wie gesagt, mir sind auch Pfarrer, Priester und sonstige immer willkommen, mir ist jede fundierte Meinung und Aussage mehr als willkommen, egal von wem sie kommt. Aber nicht mit Predigten u.ä.

Sollten diese zu oft auf der Startseite und im RSS-Feed der BZMG auftauchen und dabei andere Inhalte über Gebühr verdrängen (denn der Platz in beiden ist begrenzt), werde ich mir wohl ein anderes Informationsmedium suchen müssen. Was ebenso schade wie schwierig wäre, denn die lokalen Tageszeitungen taugen nichts und die BZMG halte ich eigentlich für ein hervorragendes Medium.

Der obige Text sagt ja klar etwas vom „Wort Gottes“. Ich bin nicht aus der Kirche ausgetreten, um anderswo doch wieder mit abergläubischem Unfug belästigt zu werden.

#6 Kommentar von Hein am 31. Januar 2010 @ 05:49

Der Papst fordert, das Priester die modernen Kommunikationsmöglichkeiten stärker nutzen. Darf er!

Die BZMG sucht nun Geistliche, die das Angebot von BZMG ergänzen. Äusserungen aus Reihen der Kirche zu gesellschaftlichen Themen sind mehr als willkommen.

Aber Predigten in Bürgermedien? Kirche als Institution als redaktioneller Mitgestalter eines Bürgersprachrohrs?

Das darf nicht sein. Und entspricht auch nicht den im Editorial geäusserten Grundsätzen der BZMG.