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Holzleitner Elektrogeräte: 111 Tonnen CO² jährlich eingespart

Dazu erreichte uns heute dieser Leserbrief von Renate Holzleitner, MG-Wickrath:

Holzleitner Elektrogeräte: 111 Tonnen CO² jährlich eingespart. Wie das? Nun wir haben ein 350 Kw Pellet-Heizkraftwerk gebaut. Das größte am linken Niederrhein. Und die alte Ölluftheizung aus den sechziger Jahren demontiert. Hat enorm viel Geld gekostet, aber die Luft in Wickrath wird etwas sauberer.

Tu Gutes und sprich darüber. Aber mit wem?

Wir hatten am letzten Freitag im Oktober zu einer Konferenz eingeladen.

Rechtzeitig. Infomappen vorbereitet. Kaffee und Kuchen. Der Chef vom Ingenieurbüro Hoppe & Spieker (mit der Planung und Durchführung des Projekts beauftragt) hielt sich für eine Präsentation bereit. Alle Aufträge waren an örtliche Handwerker vergeben worden – sie hatten Info-Stände aufgebaut. Aber kein Politiker kam. Wir waren bislang der Meinung, dass „Umwelt“ auch ein politisches Thema sei. Die Presse und umweltinteressierte Interessenten waren begeistert von unserem umweltfreundlichen Kraftpaket.

Eingeladen hatten wir – zu 80%  namentlich –  Vertreter aller Parteien.

111 Tonnen Co²  weniger – aber die Grünen juckte das nicht.

Wir sind das größte Familienunternehmen der Weiße Waren Branche und rechnen uns dem Mittelstand zu – aber die Gelben dürfen jetzt überall mitregieren und sind mit ihrem „Wahlsieg“ beschäftigt.

Nun könnte man denken, dass die SPD in MG, plötzlich vor neue Aufgaben gestellt, mit der Ampelbildung etwas überfordert ist, sprich den Kopf woanders hat.

Aber auch von der CDU, die ja jetzt weniger Termindruck hat, kam niemand.

Sieht so Wirtschaftsförderung in Mönchengladbach aus?

Wir wollen je gar nicht gefördert werden. Dazu sind wir zu gesund. Aber beachtet.

Renate Holzleitner

2 Kommentare (Öffnen | Schließen)

2 Kommentare Empfänger "Holzleitner Elektrogeräte: 111 Tonnen CO² jährlich eingespart"

#1 Kommentar von Redaktion BZMG am 4. November 2009 @ 15:22

Guten Tag Frau Holzleitner,

da ist sicherlich einiges unglücklich gelaufen. Auch bei uns, denn unsere Leser interessiert das Thema wohl auch sehr. Und wir werden in Kürze darüber berichten. Versprochen!

Warum kein Politiker gekommen war, dafür gibt es zumindest für die drei “Koalitionäre” einen Erklärung. Die hatten nämlich um 11:00 Uhr auf einer ausführlichen Pressekonferenz ihre Kooperationsvereinbarung vorgestellt und anschließend ihre Parteitage vorzubereiten.

Insofern kam es wohl zu einer Terminkollision.

Wohlgemerkt: Das ist nur eine Erklärung, denn es liegt uns fern, für andere Entschuldigungen auszusprechen. Das müssen diese schon selbst tun.

#2 Kommentar von Helmut Schaper am 4. November 2009 @ 17:43

Hallo Frau Holzleitner!

Ich wäre gern als Ratsherr der Partei DIE LINKE gekommen. Habe aber keine Einladung bekommen. Eine Nachfrage in unserem Büro hat ergeben, dass auch dort keine Einladung für uns als Partei vor lag.

Vielleicht nächstes Mal.

Mit nettem Gruß

Helmut Schaper