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BI „Windkraft mit Abstand“ fühlt sich durch Bundesumweltminister Peter Altmaier bestätigt

[1]Dieses Resümee zog Günter Heymanns, Sprecher der Mönchengladbacher Bürgerinitiative, „Windkraft mit Abstand“ aus der Rede Altmaiers und dem anschließenden kurzen Gespräches mit Peter Altmaier und Dr. Günter Krings.

Altmaier hatte heute (01.09.2013) im voll gefüllten Gladbacher „Wies’n Zelt“ der CDU in einer aufgelockerten mit vielen Fakten voll gespickten Rede zur Energiewende gesagt, dass nicht jedes freie ländliche Fleckchen mit Erneuerbarer Energie zugepflastert werden dürfe, obwohl diese nichts zur Energiewende beitragen würden und solche Investitionen nur deshalb vorgenommen würden, weil sie subventioniert werden.

Eine unorganisierte Energiewende treibe nur die Stromkosten in die Höhe und mache sie für viele nicht mehr bezahlbar.

Altmaiers Worte dürfte auch das NEW-Vorstandsmitglied Frank Kindervatter – der ebenfalls im Zelt gesichtet wurde – gehört und hoffentlich verstanden haben, meint Günter Heymanns und sagte: „Bessere Argumente kann die NEW nicht mehr bekommen, von den von ihr geplanten WKA-Standorten „Abstand“ zu nehmen“.

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1 Kommentar Empfänger "BI „Windkraft mit Abstand“ fühlt sich durch Bundesumweltminister Peter Altmaier bestätigt"

#1 Kommentar von Der vom Morken am 6. September 2013 @ 09:38

Dass Solar- und Windenergieanlagen nicht an jeder Stelle und vor allem nicht in Wohngebieten und auch nicht solchen, die ländlicher gelegen sind, gebaut werden müssen, versteht sich von selbst.

Da muss mit mehr Fingerspitzengefühl geplant werden. Schließlich gibt es genügend Flächen, die sich außerhalb anbieten, wo solche Anlagen niemanden stören.

Aber: Merkel, Altmaier und Rösler machen die Energiewende zur Kohlewende.

Hauptsache die Big Four verdienen sich weiterhin ‘ne goldene Nase und unterstützen die entsprechenden Parteien (CDU und SPD).

[2]

Mal sehen, vielleicht schaffen die es sogar noch die AKWs in „alter Frische“ auferstehen zu lassen. Selbst das werden die uns noch als super und als eine strahlende Zukunft verkaufen wollen.

Selten wurden so viele Unwahrheiten verbreitet.

Muss das verwundern? Schließlich verdient auch „Vater“ Staat kräftig mit.

Offshore-Windparks? Na klar! Das gibt reichlich Durchleitungsentgelte und die Verbraucher dürfen sich daran dumm und dämlich zahlen. Wem gehören denn die Netze?

Angeblich „neuen“ Unternehmen. Letztendlich sind die nur von den üblichen Verdächtigen (RWE, E.ON, Vattenfall & EnBw) abgetrennt worden.

Selbstverständlich kooperieren die nicht mehr mit ihren ehemaligen Konzernen. Nein. Niemals.

Offshore ja, aber nicht als zentrale Stromversorgung für die gesamte Republik, sondern für die Regionen im Norden unter Beteiligung der Bevölkerung.

Wir werden sowas von für dumm verkauft!

Wenn sich der überwiegende Teil der Bevölkerung diesen Blödsinn verkaufen lässt, haben sie es nicht besser verdient.

Deutschland könnte schon viel weiter und unabhängiger von den fossilen Energien sein.

Mitte der 1990er Jahre gab Greenpeace, nachdem trotz der Fördermaßnahmen entscheidende Teile der Photovoltaikproduktion aus Deutschland abwanderten, mit einer neuen Studie über Deutschland als Photovoltaik-Standort in diesem Sektor Denkanstöße.

[3]

Zitat aus: „Deutsche Energiepolitik in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ von ADEW (Arbeitsgemeinschaft Deutsche Energie- und Wirtschaftspolitik):

„Es hat also keinen Sinn, Windräder oder Solarzellen zu entwickeln, wenn man sich nicht auch um die dazu passende Speichertechnik kümmert.

Dies hat man in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten nicht in der notwendigen Weise getan, obwohl die Wissenschaft die Politiker dauernd darauf hingewiesen hat.

Das führt nun zu der absurden Tatsache, dass für 1000 Megawatt installierte Windkraftleistung fast die gleiche Kraftwerkleistung in Form von Erdgaskraftwerken vorgehalten werden muss für den Fall eventueller Windflauten – damit sind die erneuerbaren Energien völlig überflüssig: man kann den Strom mit Gaskraftwerken allein produzieren.

Bei Starkwind weiß man nicht, wohin mit der erzeugten elektrischen Energie. Man bietet sie teilweise zum Nulltarif an der Strombörse in Leipzig an.

Natürlich könnte man damit Wasserstoff erzeugen und speichern oder dem Erdgas zumischen. Aber man tut es nicht!

Neben der Solar- und Windenergietechnik hätte die Wasserstofftechnik zügig entwickelt werden müssen, um zu einem nachhaltigen und realistischen Energiesystem auf der Basis von erneuerbaren Energien zu kommen.

Die Politik hat dies nicht zur Kenntnis genommen, ebensowenig wie die Weiterentwicklung der Wasserstofftechnik zur Methanoltechnik.“

Bleibt nur noch die Frage WARUM die Politik diese Thematik/Problematik nicht zur Kenntnis genommen bzw. ingnoriert hat.

Lobbyismus?

Der Verdacht liegt mehr als nahe!

Die Nähe von CDU und SPD zu RWE & Co. ist hinreichend bekannt.

Die Bürger zahlen wieder einmal dafür und lassen sich in doppeltem Sinn verkohlen.