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CDU begrüßt Initiative für Mönchengladbacher Masterplan – Klausurtagung beschäftigt sich mit Stadtentwicklung

logo-cdu1.jpgDer Vorstand der CDU Mönchengladbach gegrüßt die Initiative für einen Mönchengladbacher Masterplan. Auf der Klausurtagung am Wochenende hat der Vorstand mit den Vorsitzenden von Masterplan 3.0 diskutiert.

Praktische Erfahrungsberichte über die Umsetzung eines Masterplans lieferte außerdem der Beigeordnete der Stadt Köln Bernd Streitberger.

„Die Initiative von Mönchengladbacher Bürgern im Verein Masterplan 3.0 die Erstellung eines Masterplans für Mönchengladbach zu ermöglichen, ist ein Glücksfall für unsere Stadt“, meint der CDU Vorsitzende Dr. Günter Krings. „Wir als CDU wollen diesen Prozess unterstützen und positiv aktiv begleiten“, so Krings weiter.

Er geht davon aus, dass der Rat der Stadt Mönchengladbach die Masterplan-Initiative ebenfalls unterstützen wird.

„Es ist toll, dass Bürger hier Geld geben, um unsere Stadt nach vorne zu bringen. Der Masterplan kann ein wichtiges Instrument sein, um die zukünftige Entwicklung in Mönchengladbach klarer zu definieren um dadurch die Stärken unserer Stadt noch mehr herausstellen“, erhofft sich Krings.

Durch die geplante Einbindung der Politik, aber auch der verschiedensten Organisationen, Firmen und Vereine der Stadt sei gewährleistet, dass der Masterplan am Ende auch von allen Mönchengladbachern unterstützt und gelebt werden könne.

Motivation für diesen Weg gab der Vortrag von Bernd Streitberger. Der Dezernent der Stadt Köln berichtete auf Einladung des CDU Vorstandes über die praktischen Erfahrungen mit der Aufstellung und Umsetzung eines Masterplans.

Der Plan helfe, Stadtentwicklung nicht mehr zufällig wirken zu lassen, sondern nach einem klar erkennbaren System und einem Zielgedanken zu gestalten.

Wichtig sei es, dass externe Planungsbüros, die nicht mit festgefahrenen Meinungen auf die Stadt schauen, den Masterplanprozess zu begleiten.

Wichtig sei, dass die Ziele klar definiert werden. Beim Leitbild 2030 habe sich Oberbürgermeister Norbert Bude kräftig verhoben und Aktenberger für die Schublade produziert. [1]Man ist optimistisch, dass der neue Weg erfolgreicher sein wird. Hier gehe es um einen städtebaulichen Masterplan, der ganz konkrete Vorschläge machen wird.

[PM CDU]

pfeil-rechts1http://www.bz-mg.de/politik-verwaltung-parteien/mg-verwaltung/leitbild-monchengladbach-2030-plus-geht-in-den-hauptausschuss.html [2]

pfeil-rechts1http://www.bz-mg.de/wirtschaft-handel-handwerk/quo-vadis-monchengladbach-dr-klaus-eser-im-interview-mit-bzmg.html [3]

1 Kommentar (Öffnen | Schließen)

1 Kommentar Empfänger "CDU begrüßt Initiative für Mönchengladbacher Masterplan – Klausurtagung beschäftigt sich mit Stadtentwicklung"

#1 Kommentar von Gandalf am 28. März 2011 @ 21:45

Sorry, wenn ich lese:

„Motivation für diesen Weg gab der Vortrag von Bernd Streitberger. Der Dezernent der Stadt Köln berichtete auf Einladung des CDU Vorstandes über die praktischen Erfahrungen mit der Aufstellung und Umsetzung eines Masterplans.“

wird mir ganz seltsam zu Mute. Ausgerechnet ein Dezernent aus Köln!

Frage: Wie sind dessen Beziehungen/Verbindungen zu Herrn Bauwens-Adenauer (Bauunternehmer und IHK-Präsident in Köln), der ja auch schon in illustrer Runde (dank IHK-Einladung von Herrn Dr. Porschen) demselben einen Masterplan „a la Köln“ empfahl?

Hoffentlich nehmen das die Herrschaften dieses damaligen illustren Kreises nicht zu wörtlich. Wir brauchen hier nun nicht auch noch Kölner Klüngel!

Weiter heißt es:

„Der Plan helfe, Stadtentwicklung nicht mehr zufällig wirken zu lassen, sondern nach einem klar erkennbaren System und einem Zielgedanken zu gestalten.“

Dass diese Erkenntnis jetzt „auch schon“ gereift ist! Jahrzehntelang wurde hier „Stadtplanung“ nach Gutdünken und „in-die-eigene-Tasche-arbeiten“ betrieben. Selbstverständlich kann man das auch „zufällig“ nennen.

Ein klar erkennbares „System“ und „Zielgedanken“ waren auch immer dabei, wenn auch ganz anderer Art …

Gladbach und Rheydt sind zwei beschauliche Städtchen,
zusammengesetzt aus vielen Eckchen.

Honschaft, Stadtteil, egal was es war,
1975 wurden sie ein Paar.

Damit daraus was werden kann,
strengte man sich mächtig an.

Einige planten, bauten, wurden reich.

Vor lauter lukrativer Ideen,
Hat man die Wirtschaft nicht gesehen.

„Plötzlich“ waren die Fabrikhallen leer,
und es gab keine Arbeit mehr!

Dann kamen einige Krisen dazu
und man fragte verdutzt: Was nu?

Da hilft ein Blick über’n Tellerrand,
wie die Gefahr woanders vermeintlich gebannt.

So kam daher ein Schlauer
und meinte: ich kenne Bauwens-Adenauer!

Den also flugs mal eingeladen,
und im illustren Kreis befragen.

Was der erzählte?
Ist doch klar:

Auf dass es etwas werden kann,
schenkt man der Stadt ‘nen Masterplan.

In Köln, da hat sich das gerechnet
und was am Rheine funktioniert,
am Gladbach sicher auch prosperiert.

Nun liebe Bürger gebt fein acht,
welch‘ gute Gaben sich Förderer ausgedacht.

Und die Moral von der Geschicht?
„Geschenkten“ Masterplänen traut man nicht!

Denn:

Manche Überraschung, die im Plane steckt,
Die wurde heimlich ausgeheckt …

Zum Thema Masterplan mein Kommentar vom 19.03.2010 mit weiteren Infos und Links zu Köln:

[3]