CDU: Ratsinformationssystem muss auf den Prüfstand – Derzeitige Lösung hat deutliche Schwachpunkte – CDU stellt Antrag

Hauptredaktion [ - Uhr]

logo-cdu1.jpgDas Ratsinformationssystem der Stadt Mönchenglad­bach ist aus Sicht der CDU-Fraktion unzureichend.

Es erfüllt seinen Zweck, den Mitarbeitern der Verwaltung, Ratsmitgliedern, Mitgliedern der Bezirksvertretungen und nicht zuletzt den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Mönchengladbach auf elektronischem Weg umfänglich Informationen zur Arbeit des Rates, seiner Ausschüsse und der Bezirksvertretungen zur Verfügung zu stellen, nur bedingt.

Deshalb hat die CDU-Fraktion für die nächste Sitzung des Hauptausschusses einen Antrag eingereicht, der darauf abzielt, den Nutzen des Ratsinformationssystems zu überprüfen.

„Die Erfahrungen unserer Fraktionsmitglieder deuten nicht darauf hin, dass dieses System eine attraktive und gern genutzte Unterstützung für die kommunalpolitische Arbeit ist“, sagt CDU-Fraktionsgeschäftsführer Hans Wilhelm Reiners, der zu diesem Thema auch Kontakt zu Kollegen in anderen Städten hat und dort schon weit effektivere und benutzerfreundlichere Systeme kennen gelernt hat.

Auch von Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die kommunalpolitische Arbeit interessieren, hören die Mitglieder der CDU-Fraktion immer wieder Klagen darüber, dass die Benutzerfreundlichkeit des Ratsinformationssystems sehr zu wünschen übrig lässt.

CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Hans Peter Schlegelmilch: „Ich wundere mich, dass noch keine der Ampel-Fraktionen, die doch immer wieder Bürgerfreundlichkeit und Transparenz predigen, hier aktiv geworden ist. Und während anderenorts die Oberbürgermeister die Ratsinformationssysteme ihrer Städte zur Chefsache machen und sogar nachweisbar mit einer papierlosen Verwaltung Kosten gesenkt haben, scheint das dem Mönchengladbacher Amtsinhaber gleichgültig zu sein.“

Die CDU-Fraktion vertritt deshalb die Auffassung, dass das Ratsinformationssystem der Stadt Mönchengladbach dringend auf den Prüfstand zu stellen ist, damit festgestellt werden kann, ob es Handlungsbedarf gibt.

Sie fordert mit ihrem Antrag unter anderem Informationen über Zugriffszahlen, Bewertungen der Nutzer, Verbesserungswünsche und –möglichkeiten sowie bisherige Kosten ein, die das System verursacht hat.

Schlegelmilch: „Wir können uns kaum vorstellen, dass ehrliche Antworten auf unsere Fragen zu dem Ergebnis führen werden, dass alles in bester Ordnung ist.“

[PM]

pfeil-rechts1http://www.bz-mg.de/politik-verwaltung-parteien/mg-politik/wer-hat-sich-wie-geausert-wie-abgestimmt-infos-aus-dem-ratsinformationssystem.html

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Ein Kommentar zu “CDU: Ratsinformationssystem muss auf den Prüfstand – Derzeitige Lösung hat deutliche Schwachpunkte – CDU stellt Antrag”
  1. Ja, da hat die CDU vollkommen Recht.

    Schön wär’s, ein funktionierendes Ratsinfosystem (RIS). Seit Jahren ist dieses „System“ (worin immer eines versteckt sein sollte) ein einziger Krampf.

    Mehr oder weniger gut funktionierend. Meist weniger. Mit viel Glück sind die Unterlagen komplett eingestellt – wenn es nicht mal wieder vergessen wurde. Auch das leider, leider keine Seltenheit.

    Unser OB? Der braucht das doch nicht. Will der überhaupt, dass es funktioniert?

    Dass das RIS unterirdisch ist, weiß er mindestens so lange wie er OB ist. Das war er aber auch schon vor der Ampel-Zeit, als die CDU/FDP am Ruder war.

    Also müsste ihm das alles bestens bekannt sein. Spätestens seit das RIS mehrere Monate gar nichts mehr tat und mausetot war.

    Pech hat auch wer etwas ältere Sachen sucht. Seit das „neue“ (??) Programm oder was auch immer, des RIS in Betrieb genommen wurde, kommt man an „alte“ Infos noch schwerer ran. Wenn überhaupt.

    Schön dass jetzt die CDU als Opposition auch endlich auf dieses Thema zu sprechen kommt. Vorher scheint es auch für diese keines gewesen zu sein.

    Liegt das an der „jungen Garde“ (wie immer man das nennen will), die der Technik offener gegenüber steht?

    Sollte es nur Populismus sein, wäre das übel.

    Übrigens ist die gesamte HP unserer Stadt eine einzige Katastrophe. „Internetauftritt“ kann man das wirklich nicht nennen.

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