Es sieht nicht gut aus für Norbert Post

Bernhard Wilms [ - Uhr]

Zu diesem Ergebnis kommen auch manche Neuwerker CDU-Leute. Einige von ihnen hatten ihren Bezirksvorsteher davor gewarnt, sich wieder einmal in die „vorderste Front“ auf das Kommunalparkett stellen zu lassen.

War er doch schon 1999 gegen die spätere CDU-Oberbürgermeisterin nicht zu Zuge gekommen und hatte er fünf Jahre später auch gegen den, später gegen Norbert Bude (SPD) gescheiterten Wimmers, keine Chance, Mönchengladbach er Oberbürgermeisterkandidat zu werden.

Und jetzt auch noch das: Die Möchtegern-CDU-„Bezirksbürgermeister“ fordern mehr Unterstützung in den Verwaltungsstellen und sogar Zugriffe auf die Fahrbereitschaft der Stadtverwaltung. Und das will Post nicht gemerkt haben und hat sich dann ganz fürchterlich aufgeregt – heißt es. Dabei müsste er seine „Freunde“ doch kennen.

Es ist ja nicht das erste Mal, dass sie ihn haben „auf-/leerlaufen“ lassen. Und auch in der „Besten-Brandts-Terhorst-Sache“ machte er auch keine glückliche Figur. Auf seine „Aufregungen“ scheint kaum jemand in seiner Partei etwas zu geben.

Das werden die o.g. „Bezirksbürgermeister“ noch hinreichend unter Beweis stellen, wenn – ja wenn sie wirklich diesen Job bekommen und wenn – ja wenn Norbert Post wirklich Oberbürgermeister werden sollte.

Dann werden wohl auch die CDU-„B’s“ unter Beweis stellen, dass das „Treuebekenntnis“ des Nominierungsparteitages am 14.10.2008 wirklich nur „plakativ“ zu verstehen war.

Sie werden einem „Verwaltungschef“ Post zeigen, dass er nur soviel „Macht“ hat, wie es die „B’s“ wollen.

Darin wird es zwischen den beiden „Norbert-Kandidaten“ nur einen wesentlichen Unterschied geben:  Norbert Post ist einer der Ihren.

Aber das wird den „B’s“ dann auch ganz egal sein, wenn sie nur ihre persönlichen Vorstellungen durchsetzen können – notfalls auch mit Hilfe der schon in der Verwaltung aufgestellten „CDU-Soldaten“.

Wenn Norbert Post alle diese Aspekte – und noch viele andere (die er vielleicht jetzt schon kennt) – berücksichtigt, sollte er auf die wirklichen (Neuwerker) Freunde hören und sich nicht „verheizen“ lassen.

Er sollte seine Qualitäten und Energien weiterhin im Land einbringen, denn kommunal wird er ja nicht mehr Bezirksvorsteher – hupps: „Bezirksbürgermeister“ – sein können. Und zum „Ober-“ wird es wohl auch nicht reichen.

Ein Kommentar zu “Es sieht nicht gut aus für Norbert Post”
  1. Der Kandidat Norbert Post mag sich genau umschauen, nach dem Motto: „Trau schau wem“!

    Auch Lobbyisten sind Freunde, sie selbst möchten jedenfalls so gesehen werden.

    In diesem speziellen Fall möchte sich der „Klarheit“ schaffende CDU-Lobbyist als Freund der (möglichen) Bezirksfürsten selbstdarstellen. Und so schreibt er denn in unserem MG-CDU-„Amts-Blatt“ RP am 21. Februar, möglicherweise nach durchzechter Nacht, von der Nichtigkeit einer politischen Alltäglichkeit und versteht so gar nicht was unsereiner denn gegen solche „Begehrlichkeiten“ einzuwenden hat.

    Der Schreiberling glaubt allen Ernstes, dieses „Hilfsmittelbegehren“ sei vernünftig, sogar verantwortungsvoll, heroisch vielleicht die Veröffentlichung des Ganzen?

    „Was bittschön darf´s denn noch sein?“

    Aha, das Feigenblatt der Seriösität folgt prompt mit „es soll möglichst wenig kosten“.

    Glaubt die CDU in dieser Stadt, die Bürger könnten nicht rechnen?

    Der zum Lehrer ausgebildete Kandidat Norbert Post sollte sich zu solchen Spielchen einfach zu schade sein.

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