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SPD-Fraktion vom Ergebnis der Stichwahl enttäuscht

Nach dem knappen Wahlergebnis und der gescheiterten Wiederwahl von Norbert Bude für eine dritte Amtszeit waren die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion betroffen.

SPD-Fraktionsvorsitzender Felix Heinrichs: „Norbert Bude hat der Stadt gut getan. Mönchengladbach wurde durch Oberbürgermeister Norbert Bude in zehn erfolgreichen Jahren zu einem großen Aufbruch geführt. Viele Projekte wurden umgesetzt oder stehen kurz vor dem Abschluss. Andere Projekte, wie die Zukunft im JHQ und die Entwicklung eines zweiten interkommunalen Gewerbegebiets hängen nun von der neuen Stadtführung ab. Es ist daher sehr bitter, dass Norbert Bude nicht mehr als Garant für eine erfolgreiche Umsetzung verantwortlich ist.“

Die SPD-Ratsfraktion hat Norbert Bude in den Jahren immer unterstützt und erhielt dabei auch von den Medien zu Recht das Prädikat: „Schweizergarde des OB.“ Das Wahlergebnis ist nun gemeinsam mit der Parteiführung genau zu analysieren. Anschließend wird die SPD die Weichen für die Zeit bis 2020 stellen.

Felix Heinrichs: „Die SPD-Fraktion gratuliert aber an dieser Stelle auch Hans Wilhelm Reiners zu seiner Oberbürgermeister Wahl und wünscht ihm im Sinne der Stadt die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die SPD-Fraktion wird sich einer kollegialen Zusammenarbeit im Interesse der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt nicht entziehen.“

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7 Kommentare Empfänger "SPD-Fraktion vom Ergebnis der Stichwahl enttäuscht"

#1 Kommentar von Stadtfilzer am 16. Juni 2014 @ 15:38

Mag sein, dass die SPD das so sieht bzw. sehen muss. An welcher Stelle hat Herr Bude der Stadt gut getan? Brauchtum, Karneval, Klüngel? Ja, dort überall war er mittendrin dabei und gut verortet.

Die vielen Projekte (wie viele, welche?) die umgesetzt bzw. kurz vor dem Abschluss stehen, sind, zumindest was die großen Projekte Arcaden (schon vor Budes Amtszeit begonnen, er hätte sogar das doppelt so große ECE schmerzfrei mitgetragen) und Innenstadtkonzept Rheydt (vor allem durch die Rheydter SPD und Grüne und letztendlich durch alle Parteien getragen) anbelangt, nicht Bude zu verdanken.

Vielleicht der unsinnige Ausbau der Korschenbroicher Straße, der am Ortseingang zu Korschenbroich zum Nadelöhr wird? Korschenbroich hat und hatte absolut kein Interesse am Ausbau, weil man sich den Verkehr nicht in die Stadt holen will und wollte?

Dafür wurde alter Baumbestand platt gemacht und nicht vorhandenes Geld rausgeschmissen. Für wen und warum eigentlich?

Das zweite interkommunale Gewerbegebiet ist mit Sicherheit zu hinterfragen, auch wenn Budes Freund Dr. Schückhaus ständig gebetsmühlenartig verkündet, dass Gewerbeflächen her müssen, wäre endlich mal der Öffentlichkeit und den Bürgern zu beweisen, dass ein weiteres in Mackenstein auch tatsächlich erforderlich ist.

[1]

Sollte Herr Bude mehr geleistet haben als undankbare Bürger erkennen oder anerkennen können/wollen, wäre es an der Zeit mal über all die von OB Bude/der SPD erwähnten Erfolge zu informieren.

Mönchengladbach hat 8 Jahre OB Bartsch (CDU) und 10 Jahre OB Bude aufzuholen.

Die Stadt ist trotz vorgeblicher Vorzeigeprojekte von Jahr zu Jahr hässlicher und dreckiger geworden. Gebühren jeglicher Art sind kräftig gestiegen.

Klüngel und Filz blühen wie in alten CDU-Zeiten. Die Arbeitslosenzahlen verweilen auf hohem Niveau und sind mit die höchsten in NRW. Auch das seit Jahren.

Auf die Ampel hatten viele Bürger große Hoffnungen gesetzt. Leider hat an deren Scheitern auch der Ampelpartner Bude tatkräftig mitgearbeitet. Dass eine derartige Kooperation nicht leicht ist, dürfte jeder nachvollziehen können.

Aber OB Bude war schon lange nicht mehr wirklich SPD im Sinne von sozialdemokratisch.

Die Wahlbeteiligung war (schon bei der Kommunalwahl) in MG äußerst gering. Wer weiß, wie das Ergebnis ausgefallen wäre, hätten sich wirklich alle die Unzufriedenen, die einen großen Teil der angeblich Wahlmüden ausmachen, an die Wahlurnen begeben?

#2 Kommentar von Belodri am 16. Juni 2014 @ 21:57

Heinrichs-Verlogenheit SPD selbst nach der Wahl, anstatt Abzurechnen, verarscht man die Bürger weiter!

Armselige SPD!

Die SPD sollte sich von dem Schein befreien: Bude war schon längst keiner mehr, der für Gemeinsamkeit, Zusammengehörigkeit stand!

Mister Selbstherrlichkeit, gedrillt von Gersmann! Der laufende „Narr“der SPD , nicht nur im Karneval!

Peinlich Herr Heinrichs. Ehrlichkeit wär angesagt gewesen!

#3 Kommentar von kallibue am 17. Juni 2014 @ 09:38

Der abgewählte OB Norbert Bude (SPD) braucht sich nicht zu wundern, dass er die Quittung für seine Arbeit bekommen hat.

Erst propagiert er kurz vor der Kommunalwahl, im Norden von Hardt ca. 100 ha Acker- und Landfläche für ein neues Riesengewerbegebiet vernichten zu wollen.

Dann setzt er sich kurz vor der Stichwahl dafür ein , dass im leerstehenden Hauptquartier ca. 100000 Krachtouristen im Rahmen eines Mega –Musik-Events herumtoben dürfen. Die umliegenden Honschaften und die Natur würden mit Lärm und Müll verwüstet werden.

Herrn Reiners von der CDU sei schon mal ins Gebetbuch geschrieben:

Wenn er die beschriebenen Maßnahmen durchsetzt, wird ihm die Bevölkerung bei der nächsten Wahl ebenfalls die rote Karte zeigen.

#4 Kommentar von gladbacher am 17. Juni 2014 @ 12:15

Heinrichs redet und verhält sich ganz nach Vorbild eines Politprofis.

Bei einer Grabrede redet man auch nicht über den Verstorbenen schlecht, das passiert nur beim Beerdigungskaffee im kleinen Kreis.

Ein öffentliches Nachtreten wie CDU-Laschet in Düsseldorf gegen Ex-OB Elbers ist schlechter Stil, intern die Gründe schonungslos zu analysieren muss dagegen sein.

Die Frage ist, ob der junge Heinrichs nun sein eigenes Profil schafft oder von den SPD Alteingesessenen geschliffen wird – oder sich für seine Politkarriere schleifen läßt. Im Moment seh ich einen jungen Kopf mit alten Worten.

#5 Kommentar von HalloWach_2015 am 17. Juni 2014 @ 17:41

Herr Bude hat sich bei allem ehemals durchaus vorhandenen guten Willen in seinem zweiten Wahlmandats in simplen männlichen Schwächen verfangen (lassen).

Hochmut kommt vor dem weichen Fall.

#6 Kommentar von Belodri am 17. Juni 2014 @ 22:46

Norbert Bude soll mit dabei sein, wenn man sich mit der CDU trifft (lt.RP)…

Die SPD lernt wirklich nicht dazu. Wahrscheinlich will Bude noch schnell dafür sorgen, dass seine Partnerin, die noch SPD Vorsitzende von, Barbara Gersmann, ein Pöstchen bekommt?

Will er bez Bezirksvorsteheramt klüngel

Wird Zeit, dass man Bude und Gersmann von Seiten der SPD die rote Karte zeigt!

#7 Kommentar von Zwiebelpiefke am 18. Juni 2014 @ 10:39

Jo!:
„Die SPD-Ratsfraktion hat Norbert Bude in den Jahren immer unterstützt und erhielt dabei auch von den Medien zu Recht das Prädikat: „Schweizergarde des OB.“ schreibt die SPD.

Was soll de Quatsch? Nie von gehört. Welche Medien waren das? Bin wohl zu unterbelichtet sonst hätte ich da was von mitbekommen.

Prädikat: „Schweizergarde des OB.“ Ich fass es nicht. Peinlicher gehts nicht mehr.

Haben die immer den Zugang zum Rathaus (also übertragen sowas wie Santa Sede?) und Wohnsitz des Ex-OB Bude bewacht? Ist der Job der Schweizer Garde.

[2]

[3]

Die Aussage ist echt peinlich und scheinheilig.

Wird Zeit, daß die SPD sich drum kümmert und mal Leute ran lässt die was drauf haben und nicht nur zum Schützenfest präsentieren können.

SPD und Bude sollen mal über die miese Wahlbeteiligung froh sein. Wäre dann viel schlimmer geworden.