E-Mail 'Illegale Rodungen in Giesenkirchen: Verwaltungsschlaf oder Bürokratiezwänge?'
Von Red. Politik & Wirtschaft [23.01.2014 - 13:17 Uhr]
Eine Kopie von 'Illegale Rodungen in Giesenkirchen: Verwaltungsschlaf oder Bürokratiezwänge?' senden.
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2.
M. Angenendt schrieb am 27.01.2014 um 12:05 Uhr:
Ich habe nicht immer in MG gewohnt und deshalb auch andere Stadtverwaltungen als die in Mönchengladbach kennengelernt.
Möncchengladbach ist ein Thema für sich. Sehr viele von dieser Verwaltung sind leider unhöflich und der Ton ist zwischen herablassend bis arrogant. Irgendwie hat man das Gefühl lästig zu sein.
Klar habe ich mitbekommen, das die zu wenig Personal haben sollen. Trotzdem kein Grund für diesen Umgang mit Bürgern.
In dieser Stadt ist der Bürger lästig und wird nicht wie ein Kunde von einem Dienstleister behandelt. Nix anderes ist die Stadtverwaltung. Die sind doch angeblich für den Bürger da.
Ob die sich das in der freien Wirtschaft auch erlauben dürften?
1.
Stadtfilzer schrieb am 24.01.2014 um 22:31 Uhr:
Nicht zum ersten Mal hat man das starke Empfinden, dass auch bei der Stadtverwaltung nicht alle Bürger gleich sind.
Was hier beschrieben wird sollte sich mal ein „normaler Bürger“ erlauben! Ob ein Vorgang dann auch so lange bearbeitet würde?
Man hat häufiger das Empfinden, dass sich die Verwaltung selbst im Weg oder sogar auf den Füßen steht. Dank strenger Hierarchie hat jeder Angst etwas falsch zu machen und gerüffelt zu werden oder mehr getan zu haben als er/sie darf.
Also notfalls erst mal wenig bis gar nichts tun. Auch „aussitzen“ genannt.
Dies in der Hoffnung, dass so mancher Bürger dann schon aufgibt. Diese Rechnung geht auch sehr oft auf, weil viele Bürger nicht firm im Umgang mit Behörden sind oder sich von vornherein unterlegen und machtlos fühlen und denken, dass „man sowieso nichts machen könne“.
Die wenigen, die die Verwaltung „beschäftigen“ oder (aus Verwaltungssicht) „ärgern“, gelten schnell und gerne als Querulanten und Meckerer.
Auf den ersten Blick menschlich (seitens der Verwaltung) nachvollziehbar aber keineswegs richtig.
Die Verwaltung hat sich an und in ihren Verwaltungsabläufen festgebissen. Von außen ist leider nicht erkennbar, dass mal an der Organisation etwas getan, geschweige kritisch hinterfragt und geändert wurde.
Vieles an den verwaltungsinternen Prozessabläufen ist mehr als überarbeitungsbedürftig. Die Linien-/Einlinienorganisation fordert hier ganz klar ihren Tribut.
Das alles (Reformstau, Organisation der Verwaltung) hätte OB Bude mal zur Chefsache machen sollen. In seinen 10 Jahren Amtszeit hätte er sich da längst mal dranmachen und zur Chefsache machen können. Angeblich wurde er seinerzeit von der SPD nominiert weil er „was von Verwaltung versteht“ …
War wohl nichts.
Integration ist da schon angenehmer. Das kann man unproblematisch zur Chefsache machen (wie OB Bude launig zum Besten gab), einen Preis ins Leben rufen und medienwirksam überreichen.
Schwupps, schon hat er wieder „was getan“ (zumindest gefühlt und für’s Foto) … und ist damit auch noch in der Zeitung.