E-Mail 'OB Norbert Bude stellt klar [mit O-Ton]'
Von Red. Politik & Wirtschaft [13.06.2010 - 01:27 Uhr]
Eine Kopie von 'OB Norbert Bude stellt klar [mit O-Ton]' senden.
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2.
Jose schrieb am 13.06.2010 um 18:36 Uhr:
Die Meinungen zu unserem OB sind sehr differenziert. An diesem Bild der Öffentlichkeit/Bürger hat er selbst kräftig mit gearbeitet.
Worin er Recht hat, ist die Berichterstattung vor allem einer in Mönchengladbach dominierenden Zeitung. Die ist nun mal so schwarz, dass man sie wirklich nur bei Flutlicht lesen kann.
Schlimm wird es aber erst, wenn deren Redaktionsleiter loslegt. Wenn sich dann auch noch jemand erdreisten sollte „seine“ CDU nicht für den Nabel der Welt zu halten, ja, da kann man schon mal das Gefühl vermittelt bekommen, dass sich selbiger fast am Rande eines Nervenzusammenbruchs befindet.
Seine dienernde Anbiederung Richtung Schwarz hat schon etwas eher Peinliches. Man sieht ihn förmlich seine Kratzfüsse machen.
Genauso ist die Berichterstattung. Hat man manches eimal selbst „live“ erlebt und liest anschließend darüber in dieser Gazette, kann es durchaus sein, dass man meint, nicht in derselben Veranstaltung gewesen zu sein.
Wäre alles halb so schlimm, wenn, ja wenn alle Leser wüssten, wie Presse, insbesondere die ortsansässige, funktioniert. Fehlt das richtige Wort oder Satz an passender Stelle, na, dann kommt eben ganz was anderes dabei heraus.
Das nennt man „auf das Wesentliche reduzieren“. Durchaus auch die Wahrheit. Eben nur ein wenig anders. So, wie es besagter Redaktionsleiter eben mag und für richtig hält.
So wird vieles für bare Münze genommen. Wie sollte man auch alles und jedes ständig einer Kontrolle unterziehen und recherchieren? Dazu reicht dem Leser leider nicht die Zeit. Dann braucht man keine Zeitung mehr.
Bleibt die Hoffnung, dass sich immer mehr Bürger kritisch und interessiert über besagtes Blatt hinaus informieren. Auch da höhlt hoffentlich steter Tropfen den Stein …
… und es gibt die Bürgerzeitung! Danke!
1.
Mine schrieb am 13.06.2010 um 15:21 Uhr:
Herr Bude bleibt also MG erhalten, sagt er jetzt. Das ist aber auch jetzt nach dem Scheitern aller Koalitionsverhandlungen der NRW-SPD jedem klar. Bisschen spät, die Klarstellung.
Im übrigen steht er an der Spitze der Stadtverwaltung. Warum wurden denn Führungskräfte vom Straßenverkehrsamt in puncto „Umgang mit den Mitarbeitern“ nicht schon längst geschult? Solche Zustände kommen doch nicht von heut auf morgen.
Auch organisatorische Abläufe in den einzelnen Verwaltungsstellen hätten schon längst auf dem Prüfstand gehört. Das hätte der Verwaltungschef Bude längst anstoßen können.
Das Geld für externe Unternehmensberater, die Abläufe in der Verwaltung feststellen und mal aus Sicht von Außenstehenden bewerten, würde sich wahrscheinlich für den Bürgerservice dieser Stadt rentieren.
Beispiel Zulassungsstelle: Wenn so großer Andrang herrscht bei einem hohen Krankenstand, dann ist doch spätestens drei Stunden vor Dienstende klar, dass ich keine Anmeldungen mehr annehmen und bearbeiten kann.
Mit einem Hinweisschild „wegen massivem krankheitsbedingten Personalengpass können wir heute keine Anmeldungen mehr entgegen nehmen“ hätte vielen Bürger nicht unnötige Zeit verplempern müssen.
Da sind die Führungskräfte vor Ort gefordert aus ihren alten Wegen rauszukommen.
Und der Verwaltungschef hat hier notfalls durch Seminare dafür zu sorgen, dass ein neuer Wind in die Verwaltung reingeblasen wird und so den Takt vorzugeben.
Also: was hat er gemacht, um seine Verwaltung auf Vordermann zu bringen? Davon sollte er berichten.