E-Mail '„Bürger nicht als Bedrohung empfinden“ (Zitat) – Es sei denn sie kommen aus Wanlo?'
Von Bernhard Wilms [07.10.2011 - 22:11 Uhr]
Eine Kopie von '„Bürger nicht als Bedrohung empfinden“ (Zitat) – Es sei denn sie kommen aus Wanlo?' senden.
Von Bernhard Wilms [07.10.2011 - 22:11 Uhr]
Eine Kopie von '„Bürger nicht als Bedrohung empfinden“ (Zitat) – Es sei denn sie kommen aus Wanlo?' senden.
2.
Der vom Morken schrieb am 8.10.2011 um 18:23 Uhr:
@ Dark Grey
Interessant, interessant, was Sie da schreiben.
Kommt mir alles sehr bekannt vor. Alles schon mal gehört. Vielleicht mit kleinen Variationen.
Das Thema ist immer dasselbe, lediglich die Begleitmelodie unterschiedlich. Dafür aber selten harmonisch. Dissonanzen sind vorprogrammiert und unvermeidlich. Das meine ich nicht nur musikalisch, sondern auch psychologisch – eben Störgefühle erzeugend.
Ja, das ist Power, RWE Power. Ein Konzern wie ein Krake. Beziehungen, Verflechtungen, Günstlinge, Nutznießer, Klüngel, Einfluss, ausgezeichnete politische und wirtschaftliche Verbindungen. Nicht zu vergessen die Kommunen, also Verwaltungen, Stadtwerke. Das ganze Repertoire.
Die ziehen alle Register und spielen auf allen Klaviaturen. Virtuos und immer überaus freundlich und seriös daher kommend. Das wirkt. Offensichtlich auch bei Euch in Wanlo.
Einige (oft nur eine/r ) haben den Nutzen, die meisten das Nachsehen.
Für RWE, die es immer nur gut meinen, Geld in Form von Spenden, anderen Goodies und Wohltaten verteilen, rechnet sich das immer und die Kalkulation geht (fast) immer auf.
Hin und wieder beißen die auch mal in einen sauren Apfel. Vor allem dann, wenn es zu öffentlich wird. Negative Presse – bloß nicht. Dann wird schon mal Verzicht geübt.
Aufmüpfige Bürger? Bloß nicht hochkochen, nicht dran rühren – wenn sich das rumspricht, könnte das ansteckend wirken. Dann sind sich die Betroffenen womöglich einig. Nicht nur in einem Ort – überall am Tagebaurand. Das wäre für den voRWEggehenden Konzern mit dem ausgeprägten Hang zum Greenwashing fatal.
Die lassen ihre Günstlinge und RWE-Befürworter vor Ort tätig werden, halten sich dezent im Hintergrund und warten.
Ganz nach dem Motto „Teile und herrsche“. Meist geht die Gleichung auf.
Lasst Euch nicht auseinander dividieren und für dumm verkaufen.
Glückauf!
1.
DarkGrey schrieb am 7.10.2011 um 23:08 Uhr:
Wanlo hat entschieden.
In wie weit das alles notwendig sein musste, sei dahingestellt.
Fakt ist, im Fall Wand-Wall Wall-Wand ist der Abgesang der Arie noch nicht geschrieben.
Deadline, Ratszüge, runde Tische, „amtliche“ Umfragen…..
Was soll das?
Es soll ein Keil zwischen die, in der Methangasanlage eigentlich ziemlich vereinigten Wanloer getrieben werden.
Das Fatale an der Sache ist, dass der Keil schon gut angesetzt ist.
Gruppen, Grüppchen, Interessenvertreter…. mehrere Tische an denen sich unterhalten wird.
Mehrere gedeckte Tische die es nicht zulassen, über den eigenen Tellerrand hinweg zu sehen.
Wahnsinn was eigentlich abgeht und die lachenden Dritten sitzen definitiv nicht in Wanlo.
Wand-Wall…… eigentlich eine Frage, die zu beantworten niemand sich wirklich auf die Fahne schreiben kann.
Bauchgefühl…..Wall….. für Umweltschützer, für Wanderer, Radfahrer, Hundegassiführer
Bauchgefühl…. Wand… für Landwirte, Grundbesitzer am Grubenrand etc.
Technisch gesehen….. ein kleines Ding eigentlich.
Ein kleiner Lufthauch, der zum Orkan hochstilisiert wird.
In den nächsten 50(?) Jahren kommen ganz andere Probleme auf Wanlo zu.
Lassen wir doch mal ganz persönliche Querelen aussen vor und konzentrieren uns auf das was kommt, auf das was man mit Wanlo macht.
Fehlende und auch falsche Informationspolitik von Seiten RWE-Power und der Kommune.
Berauschende Versprechungen über die Verursachereinbindung von Seiten der Stadt, verkündet vom Kämmerer, das sind Themen denen wir uns in Zukunft widmen müssen.
Bleibt Wanlo zerstritten, aufgeteilt in die erwähnten Grüppchen, sind wir ausserstande, etwas zu erreichen. Wir werden einfach nicht für voll genommen.
Wanlo darf nicht GEGEN etwas sein, sondern FÜR etwas…… ganz einfach FÜR WANLO
Eine nicht unerhebliche Aktie an der gegenwärtigen Situation in unserem Ort hat (meiner Meinung nach) die Dorfinteressengemeinschaft. Nicht zwingend alle Mitglieder. Das will und kann ich nicht behaupten und das wäre unfair gegenüber Vielen die sich versuchen einzubringen.
Aber ich denke mal, dass der Standpunkt der DIG grundsätzlich überdacht werden sollte.
Ok, ich weiss dass ich jetzt auf viele Schlipse und viele Füße getreten bin, aber wenn wir uns in die Augen schauen, werden wir feststellen, dass eigentlich jeder das Beste für den Ort, das Beste für sich und seine Familie will.
Ob es private oder kommerzielle Interessen sind.
Ich frage jetzt einfach nach Wanlo hinein: „Wollen wir uns nicht an EINEN Tisch setzen und gemeinsam schauen wie wir das Bestmögliche für unsere Heimat erreichen können?“
Einfach ohne Profilneurosen, einfach ohne Ablehnung der Meinung Anderer, einfach als Wanloer, einfach als Nachbarn.