Der lange Schatten der Kommunalwahl 2014 – Teil IV: Uwe Bohlen kandidiert nach Mobbing-Vorwürfen gegen seine Partei nicht mehr für den Rat – Lothar Beine weist Vorwürfe Bohlens zurück [mit Video]

Bernhard Wilms [ - Uhr]

Diese Entscheidung traf der Vorsitzende der AWO Mön­chengladbach e.V. und Ge­schäftsführer der AWO-Gesell­schaften nach seinem gestrigen Geschäftsbericht an das oberste AWO-Gremium.

Bohlen, der sich insgeheim Hoffung auf die Nachfolge von Lothar Beine gemacht hatte, war wohl enttäuscht, dass Beine nicht ihn, sondern Felix Heinrichs als seinen Nach­folger favorisiert.

Bohlen äußerte sich auf dem heutigen Wahlparteitag der SPD im Großen Saal der Stadthalle Rheydt nicht.

Lothar Beine wies im Rahmen seiner Rede, in der er ein Resümee über die Leistungen der SPD-Fraktion zog, die Mobbing-Vorwürfe zurück:

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In den letzten Wochen hatte es eine Reihe von anonymen Schreiben mit teilweise erheblichen Vorwürfen gegen Bohlen in seiner Funktion als AWO-Führungskraft gegeben, die an SPD-Mitglieder und auch an Mönchengladbacher Medien gegangen waren, richtigerweise aber nie veröffentlicht wurden.

Auch andere Vorwürfe gegen Bohlen als AWO-Vorsitzender waren (offen) laut geworden. – Auch waren „eigentümliche“ Geschäftspraktiken der AWO bekannt geworden.

Statt Bohlen tritt nun im Wahlbezirk 25 Bonnenbroich/Geneicken der noch nicht so bekannte Matthias Poser an und kandidiert damit gegen Wolfang Wolf (CDU) und möglicherweise Karl Sasserath (B90/Die Grünen). Letzterer müsste noch von seiner Partei nominiert werden.

4 Kommentare zu “Der lange Schatten der Kommunalwahl 2014 – Teil IV: Uwe Bohlen kandidiert nach Mobbing-Vorwürfen gegen seine Partei nicht mehr für den Rat – Lothar Beine weist Vorwürfe Bohlens zurück [mit Video]”
  1. @ Stadtfilzer

    Spieglein, Spieglein an der Wand, hat Bohlen wohl inzwischen erkannt, dass er Gersmann plötzlich im Wege stand?

    Taktisch und strategisch hat sie zum eigenen Schutz für Bohlens Aus gesorgt. OB Bude half dabei mit hinterhältigem Artikel („Mobbing“)

    Gersmann`s Plan ging auf!

    Gegenseitiger Druck und Wissen bezüglich der AWO, Bohlen hat Gersmann wohl unterstützt und seine Naivität wurde bestraft.

    Gersmann ist sich selbst zu wichtig. Sie intrigiert gegen alle, die sich ihr in den Weg stellen. Sei es inzwischen auch gegen Bohlen, ihren Ex!

    Mut zur Wahrheit Herr Bohlen, reden Sie. Sie haben nichts mehr zu verlieren!

    Herr Bohlen, am 14.10.2013 (RP) äußerte sich B.Gersmann, dass ihr Verhalten strategisch richtig war!

  2. Schlimm an der Sache ist vor allem eines: Bude glaubt, machtbesoffen wie er ist, im Hintergrund Strippen zu seinem Vorteil ziehen zu können.

    Glaubt er allen Ernstes, dass nicht nur die Genossen, sondern auch die Gladbacher blöd sind und nicht mitbekommen haben, wohin die Reise gehen soll?

    Bude nutzt Gersmann und die lässt sich gerne benutzen, weil sie außerhalb ihres Berufes weiter kommen will. Wobei ich selbstverständlich nur die politische Ebene meine. Tolles Möchtegern-„Power-Paar“.

    Bohlen hätte sicher auch weiterhin gerne profitiert und die erhoffte politische Karriere gemacht.

    Na ja, dann geht er jetzt eben mal eine Weile auf Tauchstation, weil alles zu offensichtlich wurde und hofft vielleicht in ein paar Jahren den Phoenix aus der Asche geben zu können, weil dann vielleicht genügend Gras über alles gewachsen ist.

    Mal sehen.

    Auf jeden Fall ist dieses Trio-Infernale auch noch so dumm, die eigene Partei/Deligierten für blöd verkaufen zu wollen und nun, da ersichtlich ist, dass die anderen nicht blind und taub und schon gar nicht dumm sind, ist es Mobbing. Wie peinlich ist das!

    Schuld sind selbstverständlich nur die anderen. Wozu Selbstkritik üben? Das ist schlicht Arroganz und Selbstherrlichkeit.

  3. Wer wie Bude, Gersmann, Bohlen Angst vor Veröffentlichungen von Schuld, Vergehen, Machenschaften, Klüngel, sich selbst u in der AWO hat, der ist sogar fähig und unterstellt den eigenen Genossen ‚Mobbing‘

    Das Trio verkennt, dass Körfges/Baumann (WZ) und sein Informant, Details und die Wahrheit kennen.

  4. Ach Herr Bohlen. Manchmal hilft ein Blick in den Spiegel und man erkennt, wer einem am meisten im Wege steht und Probleme bereitet.

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