E-Mail 'Methangas-Anlage Wanlo: Zur "plötzlichen Enttäuschung" von Dr. Hellekes (NVV) und Herrn Wappenschmidt (Landwirte)'

Von Huber, aktion Durchblick MG [10.11.2010 - 13:55 Uhr]

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7 Kommentare zu “Methangas-Anlage Wanlo: Zur „plötzlichen Enttäuschung“ von Dr. Hellekes (NVV) und Herrn Wappenschmidt (Landwirte)”
  1. Ich finde es erstaunlich, dass aus dem Hause Hellekes ein vernünftig denkender Mensch (seine Tochter) hervorgegangen zu sein scheint.

    Sie hinterfragt bei ihrem Vater, ob er die Wanloer nicht verstehen könnte.

    Finde ich gut.

    Vielleicht sollte seine Tochter noch einen Schritt weiter gehen und ihrem Vater auch das Rechnen beibringen. Zumindest ihm den Unterschied zwischen Meter und Kilometer erläutern.

    Am Besten in reinstem BRAVO-Deutsch, damit er und auch seine NVV-Kollegen es verstehen können.

    Es ist leicht von „keiner Beeinträchtigung“ zu reden, wenn man, um zu einer in der Nähe befindlichen Methangasanlage zu kommen, erst ins Auto steigen muss.

    Wir Wanloer müssten überlegen, ob es nicht, bedingt durch die wirkliche Nähe, einfacher ist, das Fahrrad stehen zu lassen und die paar Meter zu Fuß zu gehen.

    Für wie dumm werden die Bürger eigentlich gehalten? In der grünen Lunge von Mönchengladbach wohnen und über die Leiden derer die alles vorgesetzt bekommen, nur Sprüche ablassen.

    Nichts gegen alternative Energiegewinnung, aber nicht zwingend gegen den Widerstand der Menschen.

    Man ist überrascht über den Widerstand in und um Wanlo. Kann ich nachvollziehen. In dem Moment wo Kommerz über den Bürgerwillen herrscht, übersehe ich nur allzugern die Tatsachen.

    Unser lieber Landwirt hat, so scheint es zumindest, den Knall auch nicht gehört. Haben die Landwirte mal versucht, die rosarote NVV-Brille abzusetzen und den Tatsachen fest in die Augen zu schauen?

    Die NVV verfährt mit den Landwirten wie mit den Bürgern. Ignorant und nichts weiter.

    Rendite….keine Rendite…. Landwirte, ihr seid nichts weiter als das Alibi für die NVV und ihr lasst Euch leider vor den Karren spannen und freut Euch über den Zugring der Euch angelegt wird.

  2. Dr. Hellekes, Herr Jüngermann & Co.: Se solle sech jätt schaame. Watt enne ueselije Kall. Datt es fiis.

    Jenoch is jenoch! Ech söök mech eene angere vörr Strom un Jass!

    (Sie sollten sich schämen. Was für ein unangenehmes Gerede. Das ist unschön.
    Genug ist genug. Ich suche mir einen anderen für Strom und Gas!)

  3. Das Problem von „grüner“ Energie aus nachwachsenden Rohstoffen scheint mir in der Größe von Anlagen und damit verbundener Kommerzialisierung von Konzernen zu liegen.

    Ob „Bio-Diesel“ oder „Bio-Gasanlagen“: im Kleinen genutzt, von Privatleuten erzeugt (Hofanlagen) ist dies sicherlich eine förderungswürdige Technik.

    Als Großunternehmen bleibt unter’m Strich mehr Schaden als Nutzen.

    Dieses Problem kann eine Kommune nicht lösen, wohl könnten Kommunalpolitiker als Parteimitglieder den Anstoß an ihre „Oberen“ geben, auf gesetzlicher Ebene solchen Projekten eine wirklich ökologisch sinnvolle Nutzung dieser Form von Energiegewinnung zu geben.

    Aber in Deutschland, scheint’s, haben Energiekonzerne und deren wirtschaftliche Interessen einzig und allein Vorfahrt – und sei es unter dem Deckmäntelchen vermeintlicher grüner Energieerzeugung.

  4. Das Problem von „grüner“ Energie aus nachwachsenden Rohstoffen scheint mir in der Größe von Anlagen und damit verbundener Kommerzialisierung von Konzernen zu liegen.

    Ob „Bio-Diesel“ oder „Bio-Gasanlagen“: im Kleinen genutzt, von Privatleuten erzeugt (Hofanlagen) ist dies sicherlich eine förderungswürdige Technik.

    Als Großunternehmen bleibt unter’m Strich mehr Schaden als Nutzen.

    Dieses Problem kann eine Kommune nicht lösen, wohl könnten Kommunalpolitiker als Parteimitglieder den Anstoß an ihre „Oberen“ geben, auf gesetzlicher Ebene solchen Projekten eine wirklich ökologisch sinnvolle Nutzung dieser Form von Energiegewinnung zu geben.

    Aber in Deutschland, scheint’s, haben Energiekonzerne und deren wirtschaftliche Interessen einzig und allein Vorfahrt – uns sei es unter dem Deckmäntelchen vermeintlicher grüner Energieerzeugung.

  5. Der Pyrrhus-Sieg der NVV AG – Parteien zeigen Vernunft – Änderung der Subventionspolitik notwendig.

    Die Bundesregierung hat beschlossen, ein geltendes Recht zu ändern, um die Kernkraftwerke länger in Betrieb lassen zu können. Dies will ich hier nicht bewerten.

    Allerdings muss es auch Konsequenzen für die bisherigen Subventionsregelungen geben.

    Wohlgemerkt, es war Gesetz, die Kernkraftanlagen in den nächsten Jahren nacheinander abzuschalten.

    Um die Strommengen, die diese abzuschaltenden Kernkraftwerke bisher produziert haben, zu ersetzen, war bereits durch die Vorgängerregierung ein milliardenschweres Subventionsprojekt aufgelegt worden.

    Es wurde durch unsere aktuelle Bundesregierung bekanntgegeben, es werde von den Energiekonzernen gefordert, es sei politischer Wille, dass die „Wirtschaft“ wiederum in eigener Regie verstärkt Erneuerbare-Energien-Anlagen in Betrieb zu nehmen hätten, um die voraussehbare angebliche Energielücke zu schließen.

    In diesem Kontext wurde auch die RWE/NVV AG aufgeweckt aus ihrem bis dahin gehaltenen Dornröschenschlaf und plante, mit diesem angeblich guten Argument im Rücken, ganz schnell die Methangasanlage in Wanlo.

    NVV – Dr. Hellekes tönte: „ Die Politik fordert den Bau von Biogasanlagen.“
    Ebenfalls Dr. Hellekes: „Wenn wir es nicht tun, machen es Andere.“
    Auch Dr. Hellekes: „ Wir brauchen diese Anlage, um die Technik beherrschen zu lernen.“

    Der Rubel konnte rollen. Wird er rollen? Zu wessen Lasten.

    Diese Anlage muss natürlich auch jetzt noch unbedingt gebaut werden, auch wenn die Ursprungsargumente nicht mehr haltbar sind – glaubt die NVV.

    Man stelle sich vor, die aktuelle Bundesregierung wäre diesmal konsequent und würde nun konsequenterweise auch ihre Subventionspolitik überprüfen und die bisherigen Gelder für Methangasanlagen einfach streichen.

    Dann entfiele über Nacht jegliches Interesse am Bau einer solchen Subventionseinstreichungsanlage.

    Frage: Wer ist jetzt schneller, Kommunalpolitik mit ihrer Entscheidung „pro“ NVV oder andererseits doch die aktuelle Bundesregierung mit der Streichung bei den Subventionen?

    Auch das zweite Argument der NVV pro Anlage ist nun vom Tisch.

    Wie sagte NVV-Boss Hellekes?
    „Wenn wir es nicht machen, macht es ein Anderer.“
    Es ist niemand weit und breit zu sehen, sobald keine Subventionen mehr fließen.

    Auch Argument Nummer drei zieht nicht wirklich. Hellekes tut gerade so, als sei der RWE-Konzern ein wissenschaftlicher Nobody.

    Der Markt beherrscht diese Technik seit langer Zeit. Wer wartet da schon ausgerechnet auf die NVV?

    Außerdem betreiben RWE/NVV an anderen Orten in der Umgebung genug „Technikbeherrschungsanlagen“.

    Das Argumentengerüst der NVV ist derart wackelig, es wird den nächsten Sturm so nicht überstehen können. Es fällt bereits jetzt in sich zusammen.

    Die Parteien/Ratsfraktionen unserer Stadt sind wach geworden. Zumindest einige davon.

  6. Dat ös all so jätt jesait. Wä völl vertälld …..
    Vam Fuutele kömp mr an-t Leeje.

    (Das ist schon so etwas gesagt. Gemeint ist: Das ist doch nicht die ganze Wahrheit.
    Wer viel erzählt …..
    Vom Pfuschen kommt man zum Lügen.)

  7. Was für ein Interview! Da will man doch tatsächlich den Eindruck vermitteln, aus allen Wolken gefallen zu sein und nichts, rein gar nichts geahnt zu haben von dem seit Monaten andauernden Protest und Widerstand gegen die Methangasanlage Wanlo?

    Derzeit ist es bei Politikern & Co wohl „in“, Bürgerproteste abzubürsten und die Menschen, die es wagen, ihre der gängigen Politik entgegengesetzte Meinung zu äußern, als ewige Nörgler, Nein-Sager und Verhinderer aus Prinzip zu diffamieren. Dass dem nicht so ist, wird man sicher noch erkennen können.

    Allein die Aussage, aus den mehr als 1.000 Einwendungen gegen die MGA spreche häufig Unkenntnis der Fakten („mangelnder Informationsstand“), ist eine Unverschämtheit.

    Ohne diese im Einzelnen zu kennen, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass jeder, der sich hier hingesetzt und geschrieben hat, sich im Vorfeld gründlichst informiert hat – ganz im Gegensatz offenbar zu den Damen und Herren, die das Ganze politisch zu verantworten haben werden (es sei denn, manche erkennen noch rechtszeitig, was sie da auf die Schiene setzen wollen).

    Und dann dieses unerträgliche Spiel mit der Angst, das neuerdings so beliebt zu sein scheint und das, – böse gesagt -, nur dann erfolgversprechend sein kann, wenn man darauf baut, dass die Bürger tatsächlich „keine Ahnung“ haben. Haben sie aber!

    Und somit zieht dieses lächerliche Argument der „Versorgungssicherheit“ und des „Rückschritts“ einfach nicht mehr! Wir sind dafür einfach zu gut informiert und unterrichtet, um einen solchen Schwachsinn auch nur noch ansatzweise zu glauben!

    Ganz abgesehen davon, dass es sich mittlerweile mehr als herumgesprochen hat, dass sog. „Bio“-Gasanlagen alles sind, nur nicht Bio und schon gar nicht umweltverträglich! Die einzelnen Argumente diesbezüglich zum x-ten Male aufzuführen, spare ich mir an dieser Stelle. Die Bürgerzeitung (und andere Plattformen) ist/sind voll davon.

    Ich wüsste ja zu gern, welche erwiesenen (!) negativen Folgen für Mensch, Tier, Umwelt denn wohl Windkrafträder oder Solaranlagen haben (außer vielleicht, dass sie nicht wirklich schön aussehen – das tun Methangasanlagen im Übrigen auch nicht!).

    Was, außer einer tollen Rendite für die Betreiber, macht eine Methangasanlage eigentlich so besonders attraktiv (vor allem angesichts der bekannten damit verbundenen Gefahren und Umweltschäden)?

    Also NVV und Politik: Hört endlich auf, uns für dumm verkaufen zu wollen! Es reicht!

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