Segelflugplatz Wanlo: Kann die Änderung des FNP eine evtl. Genehmigung der Bezirksregierung „aushebeln“?

Red. Politik & Wirtschaft [ - Uhr]

Am morgigen Mittwoch (19.03.2014) die Verwaltung dem Rat unter TOP 21 den Bericht der Stadt Mönchengladbach zum „Antrag auf Änderung der Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb des Segelfluggeländes Wanlo“ zur Kenntnis geben.

Das könnte einer der letzten „Akte“ des Dramas „Motorstart von Segelflugzeugen“ in Wanlo sein.

Dabei wird es nicht diese Stellungnahme sein, sondern die Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) der Stadt Mönchengladbach für den der Planungs- und Bauausschuss in seiner Sitzung am 25.02.2014 die Offenlage beschlossen hatte.

Diese Änderung sieht vor, dass durch lediglich Einfügen der Aussage „nur Windenstart“ alle anderen „Startvarianten“ ausgeschlossen würden.

Der Verein Luftfahrt e.V. Mönchengladbach, Rheydt und Umgebung hatte im letzten Jahr bei der (zuständigen) Bezirksregierung Düsseldorf die Erweiterung der Betriebsgenehmigung für den Segelflugplatz beantragt, damit zukünftig dauerhaft für den Start von Segelflugzeugen auch mit Ultra-Leicht-Fliegern (ULF) möglich sein werden.

Details dazu in diesem BZMG-Artikel: http://www.bz-mg.de/natur-umwelt-tierreich/antrag-des-wanloer-segelflugvereins-in-der-offenlage-%E2%80%A2-vorsitzender-martin-kalkreuth-und-gruppenleiter-kurt-schlupkothen-erlautern-hintergrunde-im-vis-a-vis-interview-mit-o-tonen.html

Sollte es zu dieser Änderung des FNP kommen, wäre der Änderungsantrag des Vereins „vom Tisch“.

Das erklärten Bernhard Hamacher, Pressesprecher der Bezirksregierung Düsseldorf, und der zuständige Bearbeiter Volker Klagges unserer Zeitung: „Wenn die Stadt Mönchengladbach eine Änderung des Flächennutzungsplanes in der Form vornehmen würde, dass nur noch Windenstart zugelassen wird, wäre der Änderungsantrag des Vereins obsolet.“  

Hier wiege das Planungsrecht der Kommune höher, als eine Änderung der Betriebsgenehmigung durch die Bezirksregierung.

Der Verein Luftfahrt e.V. Mönchengladbach, Rheydt und Umgebung wollte sich momentan dazu noch nicht äußern.

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