Grußwort zum Stadtschützenfest in Mönchengladbach: HOCH SOLL ER LEBEN

Red. Wickrath [ - Uhr]

ssfFrohsinn und Jubel gehören einfach dazu, wenn Schützen feiern. Und das hat gute Gründe. Denn so ein Schützen-Fest bietet vielfach Anlaß und Gelegenheit, sich mal richtig zu freuen. Der König freut sich – und strahlt oftmals mit der Sonne um die Wette. Die Königin ist mächtig stolz – auf ihren Mann und ihr schönes Ballkleid. Die Schützen im Regiment prosten sich kräftig zu: Reichlich Freibier ölt die Kehlen. Und manch kleiner Schützen-Nachwuchs ist froh und glücklich, weil es Kirmesgeld gibt! Das Popcorn schmeckt und Karussell fahren macht richtig Spaß!

So ist das bei jedem Schützenfest in Stadt und Land. Auch beim Gladbacher (Stadt-) Schützenfest am 6. September! Hier freuen sich 2500 Schützen und Musikanten auf ausgelassene Feststimmung in bester Gemeinschaft. Das traditionelle große Bruderschaftstreffen am ersten September-Wochenende in der Oberstadt ist für Tausende Brauchtumsfreunde ein besonderes Ereignis, das mit Parademarsch am alten Markt und Feldlager am Kapuzinerplatz lockt. Ein Hoch auf unsere Stadt, deren gute Sitten und Gebräuche!

Hochleben lassen wollen Schützen und Gäste zunächst einmal ihren Bezirkskönig, der am Festsamstag (14:30 Uhr) beim Vogelschuß auf dem Kapuzinerplatz ermittelt und später umjubelt wird. Den frommen Hochgesang – sozusagen das „Gott sei Dank“ am Festsonntag bei der Krönungsmesse im Münster (14 Uhr) – haben sich die mannhaften (MGV) Sänger aus Holt vorgenommen.

Einen Hochgenuß anderer Art bieten bei der Schlemmermeile am Kapuzinerplatz die Kirmes-Köche, die zum „perfekten Dinner“, von 11 bis 22 Uhr, mit Curry-Wurst, Backfisch und Reibekuchen bitten. Hoch zu Ross schließlich reitet Oberbürgermeister Norbert Bude bei Festzug und Parade (16 Uhr) dem Regiment voran, gefolgt von Kaiser-Wilhelm-Double Michael Schroeren und einer hochkarätigen Gruppe prominenter Gladbacher Bürger, die zu Pferd und in Kutschen Gladbach vor 100 Jahre nachspielt und an die Errichtung des Wasserturms vor 100 Jahren erinnert.

Der gastgebende Bruderrat ist aus Erfahrung zuversichtlich, daß seine Einladung zum Mitfeiern gern angenommen wird. Gerade in Krisenzeiten verkünden die Bruderschaften, braucht der Mensch Freunde, die Freude schenken. Und so sollen die frohen Stunden mit Folklore und rheinischer Fröhlichkeit jeglichen Trübsinn vertreiben. 39 Bruderschaften und Vereine stehen für ein freudiges Miteinander.

Und dieses grundlegende Versprechen, füreinander da zu sein, wollen die Schützen am 6. September auch den kleinsten Besuchern nahe bringen! Dafür ist der Schützen-Willi da. Das neue Maskottchen der Bruderschaften im Gladbacher Land soll mit seinen frechen roten Haaren, den blauen Augen, mit Schützenhut und grüner Jacke, als Sympathieträger für die Tradition werben und nicht nur die Kinder begeistern.

Die Losung zum großen Stadtschützenfest in der Gladbacher Oberstadt ist so kurz wie herzlich: „Hoch soll er leben“! Er? Na, der König, der Schütze – jeder Gast. Fühlen wir uns also angesprochen! Am 6. September – nach altem Brauch am alten Markt. Mehr zu Stadt-Schützen-Fest und Bezirksverband bei: www.der-chronist.de

HORST THOREN (Bezirksbundesmeister)

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