Karstadt in Rheydt vor dem Aus • Müssen die Rheydter nun die „HDZ-Zeche“ zahlen? • Kommt René Benko nach Rheydt?

Bernhard Wilms [ - Uhr]

Als am 16.06.2011 Birgitt Wachs von der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) den Teilnehmern einer Bürger­ver­sammlung in der Kaiser-Friedrich-Halle die Auswirkungsanalyse eines neuen Handels- und Dienstleistungszentrums (HDZ) an der Hindenburgstraße vorstellte, wurden die schlimmsten Befürchtungen für die wirtschaft­liche Entwicklung von Rheydt mit Zahlen unterlegt.

Jährlich würde das HDZ allein aus Rheydt über 11 Mio. Euro Kaufkraft abziehen.

HDZ: Bürgerinformationsveranstaltungen – Teil III: Mönchengladbach Arcaden könnten insbesondere dem Rheydter Einzelhandel schaden

„Umsatzumverteilung“ nannte Wachs damals technokratisch diesen Vorgang, ohne näher auf die perspektivischen Auswirkungen einzugehen.

Veränderungsprozesse, die in Rheydt in den letzten Jahren schon eingetreten seien könnten noch beschleunigt werden, hieß es weiter.

„Die Maßnahmen des Innenstadtentwicklungskonzeptes, die dort eingeleitet wurden, sind von daher ganz wichtig, dass die auch umgesetzt werden, nicht nur im sozialen Segment, sondern auch unter Handelsgesichtspunkten hier weiter diesen Standort zu stärken und zu unterstützen und damit die Wirkungen auch insgesamt für Rheydt abzufedern“, erklärte Birgitt Wachs vor fast genau 4 Jahren.

Dies schien auch im Nachhinein die Mönchengladbacher Politiker, die über die Ansiedlung des mfi-Kaufhauses zu entscheiden hatten, kaum bis gar nicht zu interessieren.

Auch wollten sie sich mit den Auswirkungen auf Karstadt in Rheydt und damit auch auf die dortige wirtschaftliche Situation nicht näher befassen. Erst recht nicht mit dem „worst-case“, falls die sich abzeichnende Karstadt-Krise zu einer Schließung dieser Filiale führen könnte.

Lediglich der damalige Bezirksvorsteher von Rheydt-Mitte und (später) Süd machte sich öffentlich dazu Gedanken, scheiterte mit seinem Vorstoß, einer politischen „worst-case“-Diskussion an den beiden großen Fraktionen.

Diese „versteckten“ sich lieber hinter der erhofften „Strahlkraft“, die sie schon zu Zeiten geblendet hatte, als mfi-Konkurrent ECE mit einer weitaus größeren Shopping-Mall winkte und dafür sogar die Steinmetzstraße in einen, technisch nicht zu realisierenden, Tunnel unter das HDZ verlegen wollte.

Dass Ex-OB Norbert Bude (SPD) damals in einer ECE-Fußballmannschaft mit kickte, war scheinbar nur ein äußeres Zeichen der Verbundenheit zu Otto, einem „Großen“ des deutschen Einzelhandels.

Als dann nach Intervention der Mönchengladbacher Grünen, das Vorhaben europaweit ausgeschrieben werden musste, und schlussendlich mfi den Zuschlag für den Kauf des städtischen Grundstückes an der Hindenburgstraße erhielt, wurden die neuen „Partner“ in gleicher Weise hofiert, wie zuvor ECE.

Den Rheydtern wurde erklärt, dass „man“ durch die Umsetzung des Innenstadt­konzeptes einen Ausgleich für die negativen Auswirkungen des HDZ auf die Rheydter Innenstadt geschaffen habe.

Dass „man“, nämlich die Stadtpolitiker, tatsächlich nur 20% der etwa 24 Mio. EURO teuren Baumaßnahmen aus dem Haushalt beisteuern musste, wird geflissentlich verschwiegen bzw. nicht kommuniziert.

Dann würde nämlich deutlich, dass es sich faktische nicht um eine städtische „Kompensationsmaßnahme“ für Rheydt, mit Bezug zu den zu erwartenden Nachteilen durch das HDZ, handelt, sondern um eine zu 80% mit öffentlichen „Fremdmittel“ aus EU, Bund und NRW finanzierte Maßnahme.

Der Beginn der Aktivitäten zur „Initiative für Verbesserungen in der Rheydter Innenstadt“ liegen bereits Jahre zurück und begannen zu einem Zeitpunkt, als noch niemand daran dachte, dass in Mönchengladbach jemals ein HDZ mit den prognostizierten negativen Auswirkungen auf Rheydt entstehen würde.

Diese „Trostpflaster-Versuche“ hielten sich bis zur Wiedereröffnung des Rheydter Marktplatzes und den denkwürdigen „Mut-Bürger-Worten“ von NRW-Bauminister Michael Groschek (SPD) und sogar darüber hinaus.

Noch am SPD-Aschermittwoch hatte der SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges seinen genossenschaftlichen Zuhörern erklärt, dass die SPD ihre Zustimmung für ein HDZ nur unter der Bedingung gegeben habe, dass dieses „nicht zu Lasten von Rheydt gehen“ dürfe.

Dies heiße, so Körfges, „wenn wir nach Gladbach was investieren, muss auch vorher klar sein, dass auch Rheydt angemessen gefördert wird.

… Das hat gut geklappt und insoweit ist jetzt beiden Zentren in der Stadt geholfen. Gladbach wird belebter, Rheydt wird schöner. Da kann ich gut mit leben.“ (Zitat Ende)

[audio:15-02-28-spd-aschermittwoch-koerfges-rheydt.mp3][ca. 1 Min]

Über die Auswirkungen eines „belebteren Gladbach“ (durch das HDZ) auf das „schönere Rheydt“ (ggf. ohne Karstadt) verlor der bekennende Rheydter Hans-Willi Körfges leider kein Wort.

Wie im Übrigen auch nicht OB Hans Wilhelm Reiners (Archivbild) in seinem Interview mit der Lokalzeit aus Düsseldorf am 12.05.2015.

[audio:15-05-12-Lokalzeit aus Düsseldorf-Lokalzeit aus Düsseldorf-703167_7541316.mp3][ca. 4 Min]

Darin spricht Reiners von „Verärgerung“ und dass sich die Stadt Mönchengladbach „den Schuh“ sicher nicht anziehen müsse: „Wir tun eine Menge, um gute Rahmenbedingungen für den Handel zu schaffen.“

Wenn Reiners das „gesamtstädtisch“ bzw. auf die Stadtmitte in Mönchengladbach bezogen meint, mag das zwar zutreffen, für Rheydt jedoch kaum.

Dass er in diesem Interview, das im Kontext mit der zu erwartenden Karstadt-Schließung geführt wurde, die Ursache im „Online-Handel“ zu sehen glaubt und zudem den Kunden „den Ball zuspielt“, die „irgendwo ein Bekenntnis dann zu einem solchen Standort abgeben müssen, wenn sie möchten, dass er erhalten bleibt“, erscheint angesichts der Tatsache, dass die Karstadt-Schließung auch in unmittelbarem Zusammenhang mit dem HDZ an der Hindenburgstraße gesehen werden muss, als reichlich gewagt.

Zumal die Entwicklung schon bei den ersten Planungen zum HDZ durch ECE absehbar war und weder Politik, noch der Verein „Rheydter Citymanagement“ darauf in geeigneter Weise reagierte und stattdessen nur den steigenden Leerstand in der Rheydter City beklagten.

Schon Anfang 2013 und davor gab es Überlegungen seitens der Eigentümer, aktuell die Highstreet-Holding (51% Goldman Sachs, 49% Deutsche Bank/Borletti-Group), mit Sitz in Amsterdam und ohne eigene Mitarbeiter, das im Jahr 1976 erbaute Karstadtgebäude zu verkaufen.

Geplant wurde dieses Objekt gemeinsam von der Stadt Rheydt und Karstadt.

Eigentümer von Grundstück und Gebäude ist zwar die Highstreet-Holding, die Stadt hat jedoch ein so genanntes Überbaurecht, was ihr das Recht verlieh, auf dem Karstadt-Warenhaus Geschosse für Verwaltungsstellen und unterhalb dessen eine (Mitarbeiter-)Tiefgarage zu bauen, die im Zuge der Sanierung des Rheydter Marktplatzes mit der öffentlichen Tiefgarage verbunden wurde.

So ist die Stadt für die Instandhaltung ihrer „eigenen“ Geschosse einschließlich der Dachflächen und der Mitarbeitertiefgarage, die Highstreet-Holding für die Karstadt-Verkaufsflächen (UG, EG, 1. OG) und die entsprechenden Dachflächen zuständig.

Hinter den Kulissen liefen schon lange Gespräche der EWMG mit dem Eigentümer über einen Ankauf dieser Einzelhandelsimmobilie, also des Grundstückes und der Verkaufsgeschosse.

Nicht unerwartet ist, dass auch die Baugesellschaft Jessen einmal Interesse am Kauf des städtischen Anteils geäußert haben soll. Einen solventeren und „problemloseren“ Mieter als die Stadt dürfte sie nicht finden.

Glaubt man den Aussagen von EWMG-Geschäftsführer Schückhaus, würde Karstadt wahrscheinlich als Mieter auf kleinerer Fläche bleiben, wenn sich weitere Großmieter finden würden.

Ein Discounter könne sich schon vorstellen, hier bald einzuziehen, zitiert der WDR die EWMG.

Es fehle noch ein weiterer Großmieter, um zu verhindern, dass Karstadt im Juni 2016 in Rheydt nach 40 Jahren komplett verschwindet.

Die Aussage von OB Reiners, dass es nicht unbedingt Aufgabe einer Stadt sei, Betreiber einer Einzelhandelsimmobilie zu sein, könnte man – allein auf das Karstadthaus bezogen – noch nachvollziehen, im Zusammenhang mit dem geplanten Erwerb der Einzelhandelsimmobilie VitusCenters am Mönchengladbacher Hauptbahnhof hingegen erscheint diese Aussage allerdings einigermaßen diffus.

Obwohl sich seit langem abzeichnete, dass Karstadtfilialen in NRW neuen innerstädtischen Handels- und Dienstleistungszentren zum Opfer fallen würden, scheint die NRW-Landesregierung momentan keinerlei Aktivitäten zu entfalten, um die Folgen abzufangen.

So wurde auch das Aus der Karstadtfiliale in Recklinghausen, als Reaktion auf die Eröffnung der mfi-Shopping Mall mit dem Namen „Palais Vest“, am 16.09.2014, beschlossen.

Wie WDR2 berichtete, sind im dortigen Karstadt-Haus die Umsätze deshalb um 15% gesunken.

Schon in der Planungsphase im Jahr 2008 war bekannt, dass Karstadt diese Konsequenz ziehen würde.

Auch dort hatte die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) ähnliche Untersuchungen wie für das HDZ an der Hindenburgstraße durchgeführt. Auftraggeber war seinerzeit mfi, das im Übrigen auch die Kosten für die Untersuchungen in Mönchengladbach übernommen haben soll. Hier war die Stadt Mönchengladbach der Auftraggeber.

Auch die Schließung der Karstadtfiliale in Bottrop folgt offensichtlich dieser „Systematik“, befinden sich doch im Umkreis von etwa 6 km mindestens zwei Shopping-Malls: das „Centro“ in Oberhausen und das AlleeCenter in Essen.

Vor diesem Hintergrund könnte sich das anlässlich der Eröffnung des Rheydter Marktplatzes groß angekündigte Engagement von Bauminister Michael Groschek (SPD), hinsichtlich einer möglichen Schließung der Rheydter Karstadtfiliale, als politische „Sprechblase“ herausstellen.

Groschek hatte gesagt, er habe mit OB Reiners verabredet, Karstadteigner René Benko und die Bundesbauministerin Barbara Hendricks nach Mönchengladbach einzuladen, um mit ihm (Benko) darüber zu reden, inwieweit Verantwortung nach dem Grundgesetz Artikel 14 auch für Immobilieneigentümer gilt.


Aus gegebenem Anlass haben wir Minister Groschek angefragt, ob die Einladungen an Hendricks und Benko schon ausgesprochen sind.

 

4 Kommentare zu “
Karstadt in Rheydt vor dem Aus • Müssen die Rheydter nun die „HDZ-Zeche“ zahlen? • Kommt René Benko nach Rheydt?”
  1. Prompt beantwortete das Büro von Minister Groschek auf unsere Anfrage vom 14.05.2015 hinsichtlich seiner Ankündigung mit dem Karstadt-Eigner René Benko in Kontakt treten zu wollen.

    BZMG hatte gefragt:

    „Nachdem die Karstadt-Führung nunmehr entschieden hat, ihre Filiale in Rheydt Mitte 2016 zu schließen, erlauben wir uns die Nachfrage, ob Siedie Einladungen schon ausgesprochen haben und wann ein Besuch in Rheydt in Aussicht steht.“

    Antwort vom 20.05.2015:

    „Herr Minister Groschek hat wie angekündigt nach der Veranstaltung in Rheydt im September 2014 Herrn Benko nach Mönchengladbach–Rheydt eingeladen.
    Im März dieses Jahres hat Minister Groschek mit Vertretern von Karstadt ein Gespräch geführt hat, um sich über die Situation an allen nordrhein-westfälischen Karstadt-Standorten zu informieren.

    Inzwischen hat die Stadt Mönchengladbach eigene Vorstellungen über die Zukunft des dortigen Karstadt-Standortes entwickelt und befindet sich in entsprechenden Gesprächen mit Karstadt.“

    Unsere Nachfrage:

    „Bedeuten die Aktivitäten der Mönchengladbacher Entwicklungsgesellschaft in Richtung Karstadt, dass Herr Groschek sich bezüglich Mönchengladbach nicht mehr einbringen wird?“

    wurde gestern, am 21.05.2015, so beantwortet:

    „Die Mönchengladbacher Entwicklungsgesellschaft ist mit dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen in Kontakt über die künftige Nutzung des dortigen Karstadt-Standortes.“

    Man wird sehen, mit welchem Ergebnis die EWMG dieses Thema abschließen wird.

  2. Vielen Dank an OB Reiners, dass er die Bürger als Karstadt-Kunden in der Pflicht sieht.

    Sicher würden gerne viel mehr Mönchengladbacher Bürger etwas zur Ankurbelung der Konjunktur und des Wirtschaftswachstums beitragen. Blöd nur, dass viel zu vielen dazu das Geld fehlt.

    Die nachstehenden Zahlen verdeutlichen dies. Selbst Menschen mit Arbeit, kommen kaum mit dem was ihnen gezahlt wird über die Runden. Dazu zählen viele, die das Glück einer Stelle in der Logistik haben. Teilzeit, Zeitarbeit, befristete Verträge, Aufstocker. Das ist Realität in MG.

    Dazu ein paar Zahlen zu Mönchengladbach, Arge, Stand 30.04.2015:

    Arbeitslose insgesamt: 28.752 = 7,9%

    Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit): 36.921 = 9,9%

    Gesamt: 65.673 Arbeitslose = 17,8%

    Gemeldete Arbeitsstellen: 5.650

    Ausbildungsstellenmarkt (Erläuterungen zu einmündenden, versorgten, anderen ehemaligen Bewerbern etc. erspare ich mir): 4.646

    Bestand unbesetzte Stellen: 1.666

    Hinzu kommen noch diese Zahlen:

    SGB II-Quote: 18,5% (Juli 2014, keine aktuelleren Angaben gefunden, 2. Quartal 2013 = 18,2%)

    SGB II-Quote unter 15-jährige: 29,6% (2. Quartal 2013, keine aktuelleren Angaben gefunden)

    Damit ist schon mal ein großer Teil derer erklärt, die eben nicht bei Karstadt einkaufen gehen konnten oder nur sehr selten.

    Die Menschen haben schlicht und ergreifend zu wenig Geld im Portemonnaie! Auch die, die arbeiten!

    Warum müssen immer mehr einen Zweitjob und sogar schon einen dritten haben! Aus Spaß und Arbeitswut?

    Warum das alles? Teuro und Deutschland als Billiglohnland. Immer stärkere Verlagerung von Arbeit ins Ausland und „Freisetzung“ von Mitarbeitern, denen die die Unternehmen zu dem machten was sie heute sind. Dank TiSA könnte es für die Ausbeuter noch besser werden. In Frankreich wird das schon praktiziert.

    Man holt sich die Arbeitssklaven z.B. aus China ins Land und bezahlt sie nach den in deren Heimatländern üblichen Hungerlöhnen.

    Nach einigen Monaten wird die Belegschaft ausgewechselt. So muss man noch nicht einmal mehr im Ausland Fabriken bauen. Ist doch super!!

    Wenn sich am Arbeitsmarkt nicht mehr tut und Shareholder Value nicht wieder der Sozialen Marktwirtschaft weichen muss, wird das auch nie mehr besser, sondern noch schlimmer.

    Also bleiben auch die Konsumenten aus.

    Wer das Gegenteil beweisen kann, soll es bitte tun.

    Dass der neue Konsumtempel auf der Hindenburgstraße selbstverständlich Kaufkraft abzieht ist doch wohl klar!

    Die Leute können den Euro nur einmal ausgeben. Also mal was Neues ausprobieren. Einer muss dann leer ausgehen.

    Wie mfi letztendlich angenommen wird, wissen wir in 1 – 2 Jahren. Jetzt schon vor Freude zu jauchzen, erscheint mir (selbstverständlich bin ich eine Unke) verfrüht.

    Viele Geschäfte sind schließlich nur umgezogen und zahlen nun zusätzlich zu den Mieten Centerkosten und müssen nach mfi-Pfeife tanzen. Noch mehr Leertände auf der Hindenburgstraße und auch in Rheydt sind die logische Folge.

    Was mir auch übel aufstößt ist, dass diese Goldman Sachs-Krake sogar schon in der Provinz bei Karstadt angekommen ist.

    51% Goldman Sachs bei Highstreet-Holding. Damit ist alles klar. Rausholen was an Steuervorteilen und Mieten möglich ist, der Rest interessiert nicht. Eben Heuschrecke.

    Dass Jessen/Viehof an Karstadt Interesse gehabt haben soll ist absolut nicht überraschend, sondern in dieser Stadt nur logisch. Man denke nur an den schwachsinnigen Billig-Neubau für die Mayersche in Toplage.

    Das Grundstück ist ein Sahneteil. Dazu nochmals ein besonderes Dankeschön an die SPD (Bude, Gersmann, Elsen, Jusos), die dabei kräftig mitgeholfen hat.

    … und vor diesem Hintergrund sollten die Gutbetuchten dieser Stadt sich den Schuh von Herrn OB Reiners anziehen.

    Aber die kauften nicht mal genug bei Marie-Clair (Peter Felten, ehemals Citimanagement-Vorsitzender) in Rheydt. Den teuren Laden konnten sich zu viele nicht leisten. Der Ausgang ist bekannt.

    Es ist nicht nur (sicher auch) der Onlinehandel der Probleme im Einzelhandel schafft.

    Es fehlt schlicht und ergreifend an Geld.

  3. Tja, wer Minto sät, wird Stillstand ernten! 🙁

  4. Die CDU träumt doch schon seeeehr lange von einem Rathaus, in dem alle unter einem Dach arbeiten können.

    Gut, das wäre jetzt kein Neubau – aber muss ja nicht immer alles neu sein.

    Das soll ja schon angeblich auf das Denken und Handeln der CDU zutreffen.

    Wenn das VitusCenter schon erworben wird, dann geht das sicher auch mit dem Rest des Karstadt-Hauses. Warum nicht?

    Etwas umbauen und die Verwaltung hat endlich ein gemeinsames Rathaus. Bietet sich doch regelrecht an.

    Das Rathaus Rheydt ist da, ein Teil des Gebäudes gehört schon der Stadt. Bibliothek und Teile der Verwaltung sind dort schon untergebracht.

    Passt doch.

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